Madrid

Mehr als 1.400 Schafe und Ziegen ziehen am 25. Oktober durch Madrid

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, kehrt die Fiesta de la Trashumancia mit geändertem Verlauf nach Madrid zurück; wegen einer Dauerprotestaktion meiden die Herden Puerta del Sol und Plaza de Cibeles.

Madrid richtet am Sonntag, 25. Oktober 2026, die XXXIII Fiesta de la Trashumancia aus. Mehr als 1.400 Schafe und Ziegen ziehen ab 11.00 Uhr von der Casa de Campo in die Innenstadt. Die traditionelle Übergabe von 50 maravedís erfolgt in diesem Jahr auf der Plaza de la Villa, nicht am Rathaus. Die Verlegung und eine Routenänderung begründet das Ayuntamiento de Madrid mit einer seit Wochen andauernden Kundgebung am Kilómetro Cero: Die Herden umgehen deshalb die Puerta del Sol und die Plaza de Cibeles.

Nach Angaben der Stadt und der Veranstalter verläuft der Zug nach dem Start über den Puente del Rey und die Cuesta de la Vega in Richtung Zentrum. Genannt werden unter anderem Abschnitte über die Calle Mayor, die Plaza de la Villa und die Plaza Mayor, bevor der Rückweg erneut über die Calle Mayor, die Cuesta de la Vega und den Puente del Rey zurück zur Casa de Campo führt. Die Zeremonie mit der symbolischen Zahlung von 50 maravedís beruht auf der Concordia de 1418, die die historischen Weiderechte regelt.

Das Fest erinnert an die Transhumanz und die alten Viehwege, die quer durch die Hauptstadt führen. Veranstalter und Stadtverwaltung betonen den kulturellen und landwirtschaftlichen Wert: Die Pflege der Wanderweiden, der Erhalt der Cañadas und die Sichtbarkeit extensiver Weidewirtschaft stehen im Mittelpunkt. Zugleich sind im Umfeld der genannten Straßen kurzfristige Verkehrssperrungen und Umleitungen angekündigt, um den Herdenwechsel sicher zu begleiten.

Die Darstellung des veränderten Verlaufs, die Uhrzeiten sowie die Verlegung der offiziellen Begrüßung auf die Plaza de la Villa gehen aus Mitteilungen des Ayuntamiento de Madrid und aus Programminformationen der Veranstalter hervor. Die Zahl der Tiere wird von den Behörden und regionalen Medien übereinstimmend mit mehr als 1.400 angegeben. Weitere Stationen entlang der Route können je nach Lage vor Ort kurzfristig angepasst werden; die Stadt verweist dazu auf Hinweise der Ordnungskräfte am Veranstaltungstag.

Die Fiesta de la Trashumancia verbindet Brauchtum mit aktuellen Interessen der Schäfereibetriebe. Befürworter verweisen auf ökologische Funktionen der Herdenwanderung, etwa beim Verbund von Weideflächen und beim Schutz offener Landschaften. Konkrete politische oder finanzielle Folgen der Veranstaltung lassen sich im Vorfeld nicht beziffern; Aussagen hierzu bleiben den Akteuren vorbehalten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk