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Manresa: Zwei weitere Minderjährige nach tödlicher Messerattacke festgenommen

Die Mossos d’Esquadra haben am 8. September 2026 in Manresa zwei weitere 16-Jährige festgenommen. Insgesamt gibt es nun vier Festnahmen im Fall des am 1. September getöteten Carles Vilajosana.

Die katalanische Polizei Mossos d’Esquadra hat am 8. September 2026 in Manresa zwei weitere Minderjährige festgenommen. Die 16-Jährigen stehen im Verdacht, an der tödlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein, bei der am 1. September 2026 der 45-jährige Carles Vilajosana starb. Mit den neuen Festnahmen erhöht sich die Zahl der in dem Verfahren festgenommenen Minderjährigen auf vier. Die Ermittlungen führt die División de Investigación Criminal.

Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 1. September 2026 in der Straße Sant Jaume während der Abschlussfeierlichkeiten der Festa Major von Manresa. Einsatzkräfte fanden das Opfer mit schweren Stichverletzungen; der Notdienst konnte nur noch den Tod feststellen. Unmittelbar nach dem Vorfall waren bereits zwei Minderjährige festgenommen worden. Ein Richter ordnete am 2. September geschlossene Unterbringung an; nach Angaben aus der Justiz wurden teilweise begleitende therapeutische Maßnahmen verfügt.

Die Ermittler sichern weiterhin Spuren und vernehmen Zeugen, um den Ablauf und die Rollen der Beteiligten zu klären. Nach Polizeidarstellungen ergaben sich die neuen Festnahmen aus Hinweisen aus dem Umfeld und aus kriminaltechnischen Ergebnissen. Konkrete Angaben zur mutmaßlichen Tatbeteiligung der Beschuldigten machten die Behörden bislang nicht. Die Staatsanwaltschaft für Minderjährige prüft weitere Schritte; über Anklagen entscheiden die Ermittlungsergebnisse und die zuständige Jugendstrafkammer.

In Manresa löste der Fall große Betroffenheit aus. Carles Vilajosana war in der Stadt als Gärtner bekannt und hinterlässt zwei Kinder. Stadtverwaltung und Generalitat de Catalunya riefen zu Besonnenheit auf und baten, sich auf gesicherte Informationen zu stützen. Kataloniens Innenministerin Núria Parlon verurteilte öffentlich falsche oder hetzerische Behauptungen, die den Fall mit Migration verknüpfen, und kündigte an, rechtliche Schritte gegen entsprechende Aufrufe prüfen zu lassen.

Gesichert sind derzeit die Festnahmen, die richterlichen Anordnungen und der Todeszeitpunkt. Nicht belegt sind Spekulationen über Motive oder eine Vorplanung der Tat. Die Polizei macht aus ermittlungstaktischen Gründen keine detaillierten Angaben zum Tathergang. Weitere Ergebnisse – etwa zu verwendeten Tatwerkzeugen, zu einzelnen Rollen oder zu möglichen Anklagepunkten – werden nach Abschluss zentraler Untersuchungsschritte erwartet. Bis dahin gilt für die Beschuldigten die Unschuldsvermutung.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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