La Rioja

Malkurs von Cruz Roja in Logroño lindert Einsamkeit im Alter

Ein Bericht aus Logroño zeigt, wie das Programm Enrédate von Cruz Roja La Rioja mit wöchentlichen Angeboten wie einem Malkurs gegen unfreiwillige Einsamkeit arbeitet.

Ein Lokalbericht aus Logroño rückt ein Angebot von Cruz Roja La Rioja in den Mittelpunkt: Der Malkurs im Rahmen des Programms Enrédate hilft Seniorinnen und Senioren, soziale Kontakte zu stärken und die als unfreiwillig erlebte Einsamkeit zu mildern. Am 17. Oktober 2026 schilderte elDiario.es die Erfahrungen der fast 82-jährigen Arnobia Mena de Carvajal. Für sie sei das wöchentliche Treffen „ein Zufluchtsort“; „Für mich ist die Malerei ein Glück“, wird sie zitiert. Wenn kein Unterricht sei, fehle ihr das Zusammensein.

Enrédate – vollständig „Red social para personas mayores“ – wird von Cruz Roja La Rioja seit rund 15 Jahren umgesetzt. Ziel ist es nach Angaben der Organisation, Menschen ab 65 Jahren zu regelmäßigen Gruppenaktivitäten zusammenzubringen, die alltagspraktische, kognitive und kreative Elemente verbinden. Dazu zählen Malkurse, Gedächtnis- und Bewegungsrunden sowie von Freiwilligen begleitete Begegnungen. Die Struktur stützt sich auf geschulte Ehrenamtliche, die Kontinuität und persönliche Ansprache sichern sollen.

Die regionale Ausrichtung in La Rioja betont die Nähe zu den Teilnehmenden: kurze Wege, vertraute Orte und kleine Gruppen. Europa Press berichtete Anfang Oktober über entsprechende Angebote der Hilfsorganisation in der Region und verwies auf das Ziel, ältere Menschen wieder an öffentliche und gemeinschaftliche Aktivitäten heranzuführen. Konkrete lokale Kennzahlen zur erreichten Teilnehmendenzahl oder evaluierten Wirkungen in La Rioja liegen öffentlich nicht vor; Cruz Roja veröffentlicht belastbare Daten überwiegend auf nationaler Ebene.

Fachlich folgt das Programm einem präventiven Ansatz: Wiederkehrende, verlässliche Treffen können Vereinsamung entgegenwirken, die psychische Belastung mindern und den Zugang zu Unterstützung erleichtern. Kommunalpolitisch sind solche Formate ein kostengünstiger Hebel, um informelle Netze zu stabilisieren und Folgekosten durch gesundheitliche Verschlechterungen zu dämpfen. Grenzen setzt die Abhängigkeit von geeigneten Räumen, regelmäßiger Finanzierung und der Gewinnung von Freiwilligen.

Die im Bericht geschilderten Eindrücke sind den Beteiligten zugeschrieben und illustrieren die Wirkung im Einzelfall. Sie belegen zugleich den aktuellen Anlass in Logroño: Der Malkurs von Cruz Roja La Rioja dient Teilnehmenden wie Arnobia Mena de Carvajal als sozialer Anker – und als wöchentliche Übung darin, Kontakte zu pflegen und Routinen jenseits der eigenen Wohnung zu etablieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

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