La Rioja

Proyecto Hombre La Rioja sucht freiwillige Nachtwachen und Begleiter

Proyecto Hombre La Rioja hat in Logroño die Ergebnisse einer Studie zum Wert des Ehrenamts vorgestellt und zugleich eine neue Phase des Club de las Segundas Oportunidades gestartet. Gesucht werden vor allem Freiwillige für…

Proyecto Hombre La Rioja hat am 16. Oktober 2026 im Centro de Día in Logroño die Ergebnisse einer Studie zum Wert des Ehrenamts vorgestellt und zugleich die nächste Phase des Club de las Segundas Oportunidades eröffnet. Die Organisation betont einen aktuellen Bedarf an Freiwilligen für Begleitungen im Alltag der Nutzerinnen und Nutzer sowie für nächtliche Anwesenheiten in der Comunidad Terapéutica. Diese Aufgaben ergänzen die professionelle Betreuung, ersetzen sie aber nicht.

Direktor José Ignacio Macías erklärte bei der Präsentation, das Ehrenamt gehöre seit den Anfängen der Einrichtung zu ihrer Identität. Freiwillige stärkten die Kontinuität im Tagesablauf, gäben Halt außerhalb klinischer Settings und förderten die soziale Einbindung während der Entwöhnung. Die Verantwortliche für das Freiwilligenprogramm, María Virto, hob die Vielfalt der Einsatzfelder hervor: Begleitungen zu Terminen, Unterstützung bei Freizeitaktivitäten, Workshops und die verlässliche Präsenz in den Nachtstunden in den Wohnbereichen.

Die heute vorgestellte Studie zum Wert des Ehrenamts erfasst erstmals systematisch die Sicht der Freiwilligen, der Nutzerinnen und Nutzer sowie des professionellen Teams. Nach Angaben der Einrichtung bestätigen die Auswertungen, dass kontinuierliche ehrenamtliche Beziehungen Motivation und Therapieadhärenz stärken können. Zugleich unterstreicht Proyecto Hombre La Rioja die Grenzen: Freiwillige benötigen Vorbereitung, Schulung und fachliche Begleitung, und sie übernehmen keine therapeutischen Entscheidungen.

Der Club de las Segundas Oportunidades wurde 2021 ins Leben gerufen, um bürgerschaftliches Engagement und Spenden für die Suchtprävention und -behandlung in La Rioja zu bündeln. Die nun gestartete Etappe richtet sich an volljährige Interessierte, die verlässlich Zeit einbringen können und bereit sind, nach interner Schulung verbindliche Einsatzpläne zu übernehmen. Laut der Organisation steht der Bedarf an Nachtwachen und Begleitungen derzeit im Vordergrund, weil hier Kontinuität und Planbarkeit besonders wichtig sind.

Proyecto Hombre La Rioja besteht seit 1989 und arbeitet mit einer kombinierten Struktur aus Fachkräften und ehrenamtlicher Unterstützung. In der Praxis bedeutet dies, dass das professionelle Team Diagnostik und Therapie verantwortet, während Freiwillige niederschwellige, alltagsnahe Stabilisierung leisten. Nach Einschätzung der Einrichtung kann zusätzliche Ehrenamtskraft kurzfristig Abläufe entlasten und langfristig die Reintegration fördern, etwa durch die Wiederanbindung an familiäre und berufliche Kontexte.

Die Aussagen zu Bedarf und Vorgehen stützen sich auf die heutige Pressevorstellung in Logroño. Hintergrundangaben zu Programmen und Aufgabenfeldern beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationsmaterialien der Organisation.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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