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Logroño: „Vida Sana“ als gesundes Projekt ausgezeichnet – 26.837,84 Euro Förderung für 2026 und 2027

Das spanische Gesundheitsministerium und die FEMP haben Logroños Programm „Vida Sana“ am 23. August 2026 als „proyecto saludable“ anerkannt. Die Stadt erhält 26.837,84 Euro zur Fortführung des Angebots in den Jahren 2026 und 2027.

Das kommunale Programm „Vida Sana“ der Stadt Logroño ist am 23. August 2026 vom spanischen Ministerio de Sanidad und der FEMP als „proyecto saludable“ anerkannt worden. Der Ayuntamiento de Logroño erhält 26.837,84 Euro, um das Angebot für ältere Menschen in den Jahren 2026 und 2027 fortzuführen.

Die Anerkennung ist Teil einer Förderlinie, die über die Red Española de Ciudades Saludables (RECS) die lokale Umsetzung der Estrategia de Promoción de la Salud y Prevención (EPSP) unterstützt. Die Ausschreibung richtet sich an RECS-Mitglieder; Logroño hat sich der Strategie 2021 angeschlossen. Laut FEMP resultiert die Zuweisung aus einer Auswahlrunde im August 2026 und soll kommunale Prävention im unmittelbaren Lebensumfeld stärken. Die FEMP agiert dabei als Kommunalverband, der gemeinsam mit dem Ministerio de Sanidad die RECS stärkt und die EPSP auf der Ebene der entidades locales verankert.

„Vida Sana“ richtet sich an Menschen ab 65 Jahren und kombiniert körperliche Aktivität, kognitive Anregung und soziale Teilhabe. Nach städtischen Angaben stehen rund 700 Plätze in mehreren Stadtteilen zur Verfügung. Die Anmeldung und Umsetzung erfolgen über die zuständigen Dienste des Ayuntamiento de Logroño, darunter die Unidad de Servicios Sociales. Ziel ist es, gesundes und aktives Altern zu fördern und zugleich Risiken wie Bewegungsmangel und soziale Isolation zu mindern. Innerhalb der EPSP zählt „aktives und gesundes Altern“ zu den förderfähigen Schwerpunkten, sodass „Vida Sana“ als Beispiel kommunaler Gesundheitsförderung in die RECS-Logik passgenau eingeordnet ist.

Für Logroño bedeutet die Förderung vor allem eine Absicherung der organisatorischen Kontinuität des Programms über zwei Haushaltsjahre sowie Spielräume in der Kapazitäts- und Kursplanung. Damit bleibt ein präventives Angebot erhalten, das über klassische Freizeitaktivitäten hinausgeht und Gesundheitsförderung mit sozialer Integration verbindet. Welche zusätzlichen Module oder Standorte konkret dazukommen, ist bislang nicht benannt; die Mittel sind zweckgebunden für Maßnahmen im Rahmen der EPSP.

Die nationalen Fördergeber verknüpfen die Mittelvergabe mit dem Anspruch, kommunale Gesundheitsstrategien evidenzbasiert zu verankern. Aussagen zu messbaren Ergebnissen von „Vida Sana“ liegen aktuell nicht in Form einer öffentlich zugänglichen Evaluation vor. Klar ist hingegen, dass die Finanzierung aus Madrid und von der FEMP den Fortbestand eines nach RECS-Kriterien eingeordneten Präventionsangebots in La Rioja kurzfristig sichert und die Sichtbarkeit lokaler Gesundheitsarbeit erhöht. Mit der Anerkennung als „ejemplo de práctica saludable“ erhält das Programm über die RECS zudem zusätzliche fachliche Referenzwirkung.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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