Am 5. und 6. November 2026 haben sich in der Comunidad de Madrid Dutzende Lehrkräfte in mehreren Schulen sowie in Räumen der regionalen Bildungsverwaltung eingeschlossen. Die Aktionen richteten sich an die Consejería de Educación und die verantwortliche Ministerin Mercedes Zarzalejo mit der Forderung nach direkten Verhandlungen über Arbeitsbedingungen und Unterrichtsorganisation. Medienberichte nannten unter anderem Encierros in Fuenlabrada und Einschlussaktionen in einem Dienstgebäude der Consejería.
Die Maßnahmen sind Teil einer seit dem 14. Oktober 2026 laufenden Streikbewegung im öffentlichen Bildungswesen der Comunidad de Madrid. Auslöser sind nach Gewerkschaftsangaben Personalengpässe, hohe Arbeitsbelastung, Forderungen nach kleineren Klassen und eine Reduzierung der Pflichtstundenzahlen. Am 5. November zogen Demonstrierende in Madrid auf einer Route von Atocha nach Sol; für den 6. November meldeten Medien weitere punktuelle Encierros. An den Mobilisierungen beteiligt sind neben Vertretungen eines Streikkomitees die Gewerkschaften CCOO, UGT und CSIF.
Die Regionalverwaltung wies Kritik an fehlender Gesprächsbereitschaft zurück. Sie erklärte laut Berichten, die Protestformen dürften den Schulbetrieb und die Interessen der Schülerinnen und Schüler nicht beeinträchtigen, und rief zur Einhaltung der schulischen Neutralität auf. Nach Angaben der Organisatoren seien die Einschlussaktionen eine Eskalationsstufe, nachdem formelle Verhandlungsersuchen ihrer Darstellung nach ohne substanzielles Angebot geblieben seien. In einzelnen Fällen kam es zu Polizeipräsenz; in einem früheren Zusammenhang war von einer Festnahme die Rede, die im Umfeld der aktuellen Auseinandersetzung eingeordnet wurde.
Praktische Folgen der Aktionen waren örtlich Unterrichtsausfall, organisatorische Mehrarbeit für Schulleitungen und zeitweise Erschwernisse bei der Betreuung jüngerer Kinder. Politisch erhöht die Zuspitzung den Druck auf die Consejería de Educación, einen strukturierten Verhandlungsrahmen mit klaren Zeitplänen und überprüfbaren Zusagen zu eröffnen. Ob und wann offizielle Gespräche beginnen, blieb zunächst offen; eine Terminankündigung lag bis zum 6. November in den genannten Berichten nicht vor.
Die Angaben zu Ort, Ablauf und Beteiligten beruhen auf übereinstimmenden, frei zugänglichen Meldungen spanischer Medien, darunter die nationale Nachrichtenagentur EFE, Europa Press sowie die Sender LaSexta und Telemadrid. Diese dokumentieren die Encierros am 5. und 6. November 2026, die Forderungen der beteiligten Lehrkräfte, die Positionen der Regionalregierung und die Rolle der Gewerkschaften. Zuschreibungen und Bewertungen sind im Text entsprechend gekennzeichnet.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).