Kanaren

Kanarische Regierung ruft ab Sonntag Alarmstufe für Regen in Teneriffas Metropolraum aus

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für den 1. November ab 12 Uhr die Alarmstufe wegen starker Regenfälle im Área metropolitana de Tenerife ausgerufen. El Hierro, La Palma, La Gomera sowie der Rest von…

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am 31. Oktober die Alarmstufe wegen Regen für das Área metropolitana de Tenerife ab Sonntag, 1. November, 12.00 Uhr, ausgerufen. Die Maßnahme folgt den Prognosen der Agencia Estatal de Meteorología, die für den Metropolraum von Santa Cruz de Tenerife und La Laguna am Sonntag erhöhte Niederschlagsintensitäten erwartet. Grundlage ist der Plan Específico de Emergencias de Canarias (PEFMA); zuständig ist die Dirección General de Emergencias des Gobierno de Canarias.

Laut der amtlichen Mitteilung gilt im Metropolbereich von Teneriffa ein von AEMET ausgewiesener orangener Hinweis mit möglichen Niederschlagsmengen von bis zu 30 Millimetern in einer Stunde zwischen Sonntag, 12.00 Uhr, und Montag, 0.00 Uhr. Zusätzlich besteht das Risiko signifikanter Mengen innerhalb von zwölf Stunden. Außerhalb des Metropolraums können am Sonntag auf den westlichen Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera sowie im Norden von Gran Canaria örtlich kräftige Schauer auftreten, mit räumlich und zeitlich variabler Verteilung.

Für El Hierro, La Palma, La Gomera und den übrigen Teil von Teneriffa bleibt die Voralarmstufe bestehen; für Gran Canaria wurde ebenfalls Voralarm erklärt. Nach derzeitigem Stand wird keine deutliche Ausdehnung des Wetterereignisses auf die östlichen Inseln erwartet. Am Montag, 2. November, kann die Wetterlage auf La Palma, El Hierro, La Gomera und Teneriffa anhalten, mit der Möglichkeit lokal starker Niederschläge insbesondere zwischen 0.00 und 18.00 Uhr.

Die Dirección General de Emergencias betont, dass die Entwicklung hinsichtlich Ort, Intensität und Persistenz der Niederschläge unsicher bleibt. Daher wird die Lage fortlaufend überwacht, und die Einstufung kann entsprechend der meteorologischen Entwicklung angepasst werden. Die Bevölkerung wird auf die gängigen Selbstschutzempfehlungen verwiesen, da bei intensiven Regenfällen lokale Überflutungen, Sturzfluten in Barrancos sowie Beeinträchtigungen im Verkehr möglich sind. Konkrete Handlungsanweisungen für Haushalte, Betriebe und Pendelwege geben die kanarischen Notfallbehörden je nach Lage fortlaufend aus.

Die Entscheidung der kanarischen Behörden steht im Kontext etablierter Abläufe des PEFMA: Die Alarmstufe (Alerta) wird ausgerufen, wenn in einem abgegrenzten Gebiet ein erhöhtes Risiko unmittelbarer Auswirkungen besteht. Die Voralarmstufe (Prealerta) signalisiert eine aufmerksamkeitsbedürftige, aber noch weniger unmittelbare Gefährdung. Beide Stufen werden nach aktueller Datenlage festgelegt und können kurzfristig geändert werden, sobald neue Mess- oder Prognosedaten der AEMET vorliegen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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