Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am Donnerstag, 13. August 2026, die Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und Teneriffa ausgerufen. Zuständig ist die Dirección General de Emergencias des Gobierno de Canarias. Parallel trat ab 11.00 Uhr eine Vorwarnstufe für hohe Temperaturen in Kraft. Auf den westlichen Inseln bleibt die bereits geltende Vorwarnstufe bestehen.
Grundlage der Entscheidung sind Vorhersagen der staatlichen Wetterbehörde AEMET und die Anwendung des Sonderplans für Waldbrände INFOCA. Betroffen sind laut Behördenangaben insbesondere Höhenlagen (cumbres) und mittlere Zonen (medianías) der beiden Inseln, in denen sich bei großer Hitze und niedriger Luftfeuchte das Brandrisiko deutlich erhöht. Mit der Alarmstufe verbinden die Behörden präventive Einschränkungen in gefährdeten Wald- und Buschgebieten sowie eine erhöhte operative Bereitschaft der Einsatzdienste.
Zugeschriebene Begründung: Die Regierung verweist auf von AEMET erwartete sehr hohe Tageshöchsttemperaturen in den kommenden Tagen und meteorologische Bedingungen, die die Entflammbarkeit der Vegetation erhöhen können. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt im Rahmen von INFOCA; ergänzende lokale Anordnungen obliegen den Inselverwaltungen. Das Cabildo de Gran Canaria und das Cabildo de Tenerife können je nach Lage verstärkte Kontrollen, temporäre Sperrungen von Zugängen zu Forstgebieten oder weitere Einschränkungen anordnen. Hinweise und Verhaltensregeln verbreitet 112 Canarias.
Tatsachen: Die formale Aktivierung der Alarmstufe für Gran Canaria und Teneriffa erfolgte am 13. August 2026; eine Vorwarnstufe für hohe Temperaturen trat am selben Tag ab 11.00 Uhr in Kraft. Die Maßnahme stützt sich auf AEMET-Prognosen und den Katastrophenschutzplan INFOCA.
Prognosen und Folgen: Je nach tatsächlichem Temperatur- und Feuchteverlauf ist in den exponierten Höhenlagen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit von Vegetationsbränden zu rechnen. Für Anwohner und Besucher sind kurzfristige Änderungen bei Zugängen zu Berg- und Waldgebieten, die Einschränkung brandgefährlicher Tätigkeiten sowie verstärkte Kontrollen möglich. Die Behörden kündigen eine laufende Neubewertung an; Anpassungen der Stufen erfolgen nach aktueller Lageeinschätzung.
Einordnung: Hitzewellen erhöhen auf den Kanaren regelmäßig das Waldbrandrisiko, insbesondere in den trocken-heißen Sommermonaten. Mit der frühzeitigen Alarmierung sollen Brandentstehungen verhindert und Reaktionszeiten verkürzt werden, bis sich die Wetterlage entspannt.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).