Kanaren

Kanaren weiten Vorwarnung vor Hitze auf La Palma und Fuerteventura aus

Die Regierung der Kanaren hat am 5. September die Vorwarnstufe wegen erwarteter Höchsttemperaturen auf La Palma und Fuerteventura ausgedehnt. Für Teile von Tenerife und Gran Canaria bleibt die Vorwarnung bestehen.

Die Regierung der Kanaren hat am 5. September 2026 die Vorwarnstufe wegen erwarteter Höchsttemperaturen ausgeweitet und ab 12 Uhr Ortszeit auf La Palma und Fuerteventura in Kraft gesetzt. Für betroffene Gebiete auf Tenerife und Gran Canaria bleibt die bereits aktive Vorwarnung bestehen. Grundlage sind die Hinweise der Agencia Estatal de Meteorología und der Plan Específico de Emergencias de Canarias por Riesgos de Fenómenos Meteorológicos Adversos (PEFMA), teilte die Dirección General de Emergencias mit.

Konkret gilt die Vorwarnung auf La Palma für die Gemeinde El Paso. Auf Fuerteventura umfasst sie das Inselinnere in der südlichen Hälfte sowie die Südostküste. Auf Tenerife bleiben Gipfellagen und mittlere Höhenlagen (cumbres y medianías) der Süd- und Westhänge, die Südseite des Großraums Santa Cruz–La Laguna sowie die mittleren Höhen und Küsten des Valle de Güímar erfasst. Auf Gran Canaria betrifft die Vorwarnung weiter die Cumbres sowie die nach Osten, Süden und Westen exponierten Hänge.

Die Meteorologen erwarten örtlich sehr hohe Temperaturen. Für El Paso auf La Palma werden bis zu 34 °C genannt. Auf Fuerteventura können in weiten Teilen der südlichen Hälfte Werte über 34 °C und lokal über 36 °C erreicht werden. Auf Tenerife werden häufig 33 bis 34 °C prognostiziert; im Valle de Güímar sind am Sonntag, 6. September 2026, lokal bis zu 37 °C möglich. Auch auf Gran Canaria sind in Teilen der Cuenca de Tejeda, in mittleren Lagen und in süd- bis westexponierten Tieflagen örtlich bis zu 37 °C nicht ausgeschlossen. Zusätzlich wird auf erhöhte Nachttemperaturen hingewiesen, die örtlich kaum unter 26 °C fallen und die Erholung erschweren.

Die Behörden verweisen auf eine erhöhte Prognoseunsicherheit, da es sich um ein wärmebetontes, feuchtegeprägtes Ereignis mit mittelhoher Bewölkung handelt; vereinzelt sind gewittrige Entwicklungen mit Blitzschlag möglich. Die Dirección General de Emergencias beobachtet die Lage fortlaufend und kündigt weitere Aktualisierungen an. Der Bevölkerung wird geraten, die veröffentlichten Hinweise zur Selbsthilfe zu beachten.

Nach Einschätzung der Behörden erhöht die Kombination aus hohen Tages- und Nachttemperaturen die Belastung für vulnerable Gruppen; zudem steigt in exponierten Höhenlagen die Gefahr von Vegetationsbränden. Die genannten Werte und Gebietsangaben beruhen auf den Mitteilungen des Gobierno de Canarias und den Prognosen der Agencia Estatal de Meteorología vom 5. September 2026.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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