Kanaren

Kanaren: Durchschnittsrente steigt im August, bleibt aber unter Spaniens Mittel

Die Seguridad Social meldet für den 1. August 2026 auf den Kanaren 383.630 Renten mit einer durchschnittlichen Monatsleistung von 1.253,79 Euro – plus 4,83 Prozent zum Vorjahr und weiterhin unter dem Landesdurchschnitt von 1.373,4…

Die Seguridad Social verzeichnete zum 1. August 2026 auf den Kanarischen Inseln 383.630 beitragsfinanzierte Renten. Die durchschnittliche Monatsleistung lag bei 1.253,79 Euro und damit 4,83 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Trotz des Zuwachses bleibt das Niveau unter dem landesweiten Durchschnitt von 1.373,4 Euro im August 2026. Das teilte das spanische Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration am 25. August mit.

Nach Rentenarten entfielen in den Kanaren 218.006 Leistungen auf Altersrenten (durchschnittlich 1.457 Euro), 62.559 auf Renten wegen dauernder Erwerbsminderung (1.201 Euro), 84.094 auf Witwen- und Witwerrenten (920 Euro), 16.289 auf Waisenrenten (524 Euro) sowie 2.682 auf Renten zugunsten von Familienangehörigen (799 Euro). Gegenüber August 2025 nahm die Gesamtzahl der Renten um 2,64 Prozent zu.

Im nationalen Aggregat gab die Seguridad Social im August 2026 für die reguläre Monatszahlung der beitragsfinanzierten Renten 14.470,4 Millionen Euro aus, 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Ministeriums spiegelt der Anstieg die für 2026 beschlossene inflationsbezogene Anhebung wider; die durchschnittliche Rente des Systems legte im Jahresvergleich um 4,6 Prozent zu.

Die Kanaren verzeichnen sowohl bei der Zahl der Renten als auch bei der durchschnittlichen Höhe kräftige jährliche Zuwächse, bleiben jedoch monetär hinter dem spanischen Mittel zurück. Zu den strukturellen Ursachen zählen Erwerbsbiografien mit häufigeren Unterbrechungen und ein hoher Anteil geringer entlohnter Tätigkeiten im Dienstleistungssektor, was sich in niedrigeren beitragspflichtigen Einkommen niederschlägt. Für öffentliche Haushalte und kommunale Sicherungssysteme bedeutet das im Vergleich zum Landesdurchschnitt ein höheres Risiko einkommensschwacher Rentenhaushalte und damit eine größere Bedeutung flankierender Transferleistungen.

Die oben genannten Werte beziehen sich auf den Stichtag 1. August 2026; die amtlichen Daten wurden am 25. August veröffentlicht. Die Angaben zu Ursachen und Folgen sind als fachliche Einordnung zu verstehen; sie gehen über die reinen Verwaltungszahlen hinaus und lassen sich nicht unmittelbar aus einer einzelnen Monatsstatistik ableiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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