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Torres fordert Verantwortung der Regionen: „Alle Mechanismen“ zur Betreuung minderjähriger Migranten in Ceuta aktiviert

Vor der für den 27. August anberaumten Conferencia Sectorial de Infancia y Adolescencia hat Ángel Víctor Torres betont, die Betreuung minderjähriger Migranten in Ceuta laufe mit „allen aktivierten Mechanismen“. Zugleich drängt er die Autonomen…

Der spanische Minister für Territorialpolitik und Demokratische Erinnerung, Ángel Víctor Torres, hat am 25. August erklärt, in Ceuta seien „alle Mechanismen“ zum Schutz, zur Identifizierung und zur Versorgung minderjähriger Migranten aktiviert. Er verband die Aussage mit einem Appell an die Autonomen Gemeinschaften, vor der Conferencia Sectorial de Infancia y Adolescencia am 27. August Verantwortung zu übernehmen.

Konkret wirbt die Zentralregierung für einen außerordentlichen Kredit in Höhe von 25 Millionen Euro, um Unterbringung, soziale Betreuung und Schulzugang unbegleiteter Minderjähriger zu finanzieren. Nach Angaben des Ministerio de Juventud e Infancia und des Regierungssitzes La Moncloa wurden die Prioritäten in den vergangenen Wochen festgelegt und mit der Stadtverwaltung von Ceuta abgestimmt. Dazu zählen die sichere Identifizierung, beschleunigte Familienzusammenführungen, die Verteilung besonders belasteter Fälle auf andere Autonome Gemeinschaften sowie eine verstärkte Bildungsintegration.

Torres, der in der Ceuta-Krise als Koordinator der Regierung benannt wurde, stellte klar, die Abstimmung der Regionen in der Sectorial werde zeigen, wer die finanzielle und organisatorische Solidarität mit Ceuta trage. In technischen Vortreffen zur Konferenz hatte es nach übereinstimmenden Berichten Spannungen gegeben, insbesondere mit mehreren konservativ regierten Autonomen Gemeinschaften, die eine gesonderte Behandlung des Ceuta-Punkts ablehnten. Das Ministerium hält dem die Pflicht zum Schutz der Kinder und zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung entgegen.

Die Lage in Ceuta bleibt derweil angespannt. Behörden bestätigten am 25. August, dass noch nicht alle Minderjährigen vollständig identifiziert sind und dass Kapazitäten in Aufnahmeeinrichtungen eng werden. Parallel arbeiten fachliche Kommissionen mehrerer Ministerien an der Vorbereitung der Sectorial. Aussagen über das spätere Abstimmungsverhalten der Regionen oder den Zeitbedarf für Reintegrations- und Familienzusammenführungsprozesse wurden von Regierungsseite nicht getroffen.

Die aktuellen Schritte werden mit dem Zustrom von Migranten Ende Juli begründet, der Ceuta stark belastet hat. Seither hat die Zentralregierung zusätzliche personelle und organisatorische Ressourcen nach eigenen Angaben gebündelt. Während die Regierung auf ein gemeinsames Vorgehen pocht, verweisen regionale Vertreter auf Kapazitätsgrenzen und rechtliche Zuständigkeiten. Fest steht: Die morgige Sectorial entscheidet über die sofortige finanzielle Stütze und den Rahmen für weitere Umverteilungen innerhalb Spaniens; weitergehende Wirkungen hängen von der anschließenden Umsetzung in den einzelnen Regionen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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