Wirtschaft

Instituto Nacional de Estadística: Bruttoinlandsprodukt Spaniens 2025 nach Revision 2,6 Prozent

Das spanische Statistikamt Instituto Nacional de Estadística hat in der Jahresrevision die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts 2025 auf 2,6 Prozent korrigiert; frühere Jahre wurden ebenfalls angepasst.

Kurzmeldung

Das Instituto Nacional de Estadística (INE) hat am 18. September 2026 die Jahresrevision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (Revisión Estadística 2024) veröffentlicht. Danach wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt Spaniens im Jahr 2025 um 2,6 Prozent gegenüber 2024. Dieser Wert liegt um zwei Zehntelpunkte unter der im März 2026 gemeldeten Vorabschätzung der Contabilidad Nacional Trimestral. Gleichzeitig hat das INE die Werte für die Vorjahre angepasst: Für 2024 meldet das Amt jetzt ein Wachstum von 3,7 Prozent, für 2023 2,4 Prozent.

Die Revision basiert auf einer erweiterten Datenbasis, die aktualisierte Außenhandelszahlen, staatliche Rechnungsdaten, Ergebnisse der Haushaltsbefragung und ausführlichere Unternehmensangaben aus Verwaltungsregistern einschließt. Nach INE-Angaben blieb die Inlandsnachfrage Haupttreiber des Wachstums 2025; die private Konsumnachfrage wurde leicht nach unten revidiert, während die Bruttoanlageinvestitionen höher als zuvor geschätzt ausfielen. Der Außenbeitrag verschlechterte sich geringfügig, weil die Importe stärker zunahmen als die Exporte.

In jeweiligen Preisen weist das INE für 2025 ein Bruttoinlandsprodukt von 1.690.012 Millionen Euro und eine Renta Nacional Bruta von 1.693.738 Millionen Euro aus. Der implizite Deflator des BIP wurde geringfügig angehoben, was die Nominalgröße des BIP leicht vergrößert hat. Fachlich betont das INE, dass die statistische Einbettung der Zahlen in die Revisión Estadística 2024 sowie die Abstimmung mit der Intervención General de la Administración del Estado und dem Banco de España die methodische Robustheit erhöhen.

Die Revision verändert das konjunkturelle Gesamtbild Spaniens nur moderat: Das Land bleibt im Vergleich zu vielen europäischen Partnern wachstumsstark, auch wenn der Zuwachs 2025 etwas unter der früheren Schätzung liegt. Für Haushalt und Finanzplanung sind die angepassten Zeitreihen aber relevant, weil sie Steuerbasen, Schuldenquoten und fiskalische Spielräume präziser abbilden. Die hier genannten Zahlen und Einschätzungen beruhen auf der amtlichen Mitteilung des Instituto Nacional de Estadística vom 18. September 2026 und auf zeitnahen Berichten spanischer Medien.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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