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Guardia Civil beschlagnahmt fast drei Tonnen Kokain in Landhaus bei Guadalajara

Die Guardia Civil hat am 11. Oktober 2026 acht Verdächtige festgenommen und in der Provinz Guadalajara nahezu drei Tonnen Kokain sowie vier Sturmgewehre sichergestellt.

Die Guardia Civil hat am 11. Oktober 2026 nach eigenen Angaben eine mutmaßliche Drogenlogistik in der Provinz Guadalajara zerschlagen. Die Beamtinnen und Beamten nahmen acht Verdächtige fest und stellten in einem als Lager genutzten Landhaus sowie in zugehörigen Transportfahrzeugen insgesamt nahezu drei Tonnen Kokain sicher. Zudem wurden vier Sturmgewehre gefunden.

Die Ermittlungen begannen mit verdeckten Observierungen einer Werkhalle und einer sogenannten casa rural in der Provinz Guadalajara. Nach Darstellung der Behörde diente das Landhaus als zentraler Aufbewahrungsort für größere Mengen Kokain, während die Halle für den Einbau von Verstecken in Transportfahrzeuge genutzt wurde. Bei der Kontrolle eines Wagens entdeckten Einsatzkräfte 55 Kilogramm Kokain in einem doppelten Boden. In einem Sattelauflieger fanden sie weitere 90 Pakete mit einem Bruttogewicht von etwa 99 Kilogramm, ebenfalls in einem verborgenen Hohlraum. Der Großteil der Betäubungsmittel wurde anschließend im Landhaus sichergestellt.

Der Zugriff erfolgte nach richterlichen Durchsuchungsbeschlüssen. Die Substanzproben reagierten in Vortests positiv auf Kokain. Die Guardia Civil führt die Festnahmen und Funde auf ein Netzwerk zurück, das den Angaben zufolge große Mengen Kokain innerhalb Spaniens und in andere europäische Länder verteilte. Zu Nationalitäten der Festgenommenen, möglichen Verbindungen ins Ausland oder mutmaßlichen Hinterleuten machte die Behörde zunächst keine Angaben.

Zuständig für die Ermittlungen war die Policía Judicial der Guardia Civil mit Kräften aus den Kommandanturen Madrid und Guadalajara. Die Auswertung der Beweise und die justizielle Prüfung der Vorwürfe dauern an. Gerichte und Staatsanwaltschaften entscheiden in den nächsten Schritten über Untersuchungshaft und Anklagen.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Einsätzen gegen den Drogenschmuggel ein, bei denen die spanischen Sicherheitskräfte zunehmend auf großvolumige, logistisch aufwändige Verbergungsmethoden stoßen. Der kombinierte Fund aus hoher Rauschgiftmenge und scharfen Schusswaffen unterstreicht die Gefährdungslage für Einsatzkräfte und die wachsende Professionalität der beteiligten Netzwerke. Behördenangaben zufolge sollen die beschlagnahmten Transportmittel mit raffinierten doppelten Böden präpariert worden sein, um Mautstellen, Routinekontrollen und grenzüberschreitende Transporte zu passieren.

Die Guardia Civil kündigte an, weitere Auswertungen zu Lieferketten, Finanzströmen und logistischen Knotenpunkten vorzunehmen. Ziel sei es, das identifizierte Lagermodell dauerhaft zu unterbinden und mögliche Mittäter in Spanien und anderen Teilen Europas zu ermitteln.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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