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Generalitat plant Teilöffnung von Collserola noch 2026 über sichere Korridore

Kataloniens Agrarminister Òscar Ordeig stellte am 18. Oktober 2026 in Aussicht, Teile des Parc Natural de la Serra de Collserola vor Jahresende über sichere Korridore wieder zugänglich zu machen. Der Zeitplan hängt von veterinärmedizinischen…

Die Generalitat de Catalunya arbeitet an einer schrittweisen Lockerung der Zugangsbeschränkungen im Parc Natural de la Serra de Collserola. Der katalanische Agrarminister Òscar Ordeig sagte am 18. Oktober 2026, Teilbereiche des Naturraums könnten „vor Ende des Jahres“ über sichere Korridore wieder geöffnet werden. Der konkrete Zeitplan sei von veterinärmedizinischen Kriterien und der epidemiologischen Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest abhängig. Über die Aussagen Ordeigs berichteten unter anderem Europa Press und regionale Medien.

Die Beschränkungen waren im Zuge eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest verhängt worden, um eine weitere Verbreitung des Virus in den Wildschweinbeständen zu verhindern und die Hausschweinbestände zu schützen. Die Behörden setzten auf umfassende Seuchenbekämpfungsmaßnahmen, darunter Wildschweinmanagement, Zugangssperren und Kontrollen. In früheren Mitteilungen hatte die Generalitat betont, dass jede Lockerung nur nach technischer Prüfung möglich sei. Daran knüpft die jetzige Ankündigung an: Korridore sollen nur dort eingerichtet werden, wo ein hinreichend geringes Risiko nachgewiesen ist und Kontrollen dauerhaft gesichert werden können.

Für die umliegenden Gemeinden und die Stadt Barcelona würde eine Teilöffnung den Freizeit- und Erholungsdruck etwas entlasten. Zugleich stellen sich praktische Fragen: Wie werden Korridore ausgeschildert, wer überwacht die Einhaltung der Regeln, und wie werden Forstdienste, Kommunen und die Generalitat koordiniert? Ohne klare Verantwortlichkeiten und Ressourcen drohen Lücken in der Kontrolle, die das Seuchenrisiko wieder erhöhen könnten.

Faktisch bleiben die Einschränkungen zunächst weitgehend in Kraft. Ordeig verwies auf die internationale Erfahrung, wonach Seuchengeschehen dieser Art Monate andauern können. Formelle Verfügungen der Generalitat für einzelne Öffnungsschritte stehen aus; Aussagen zu konkreten Wegen oder Terminen liegen bislang nicht als Rechtsakte vor. Die Verwaltung knüpft den weiteren Kurs an zusätzliche Testreihen, Gutachten und eine fortlaufende Bewertung der epidemiologischen Lage.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, verursacht bei Wild- und Hausschweinen jedoch schwere Krankheitsverläufe und hohe Sterblichkeit. Deshalb bleibt das Risiko- und Stufenmodell der Behörden zentral. Sollte die Infektionsdynamik in Collserola anhalten oder wieder anziehen, wären geplante Öffnungsschritte zu verschieben. Umgekehrt könnte eine stabile Verbesserung eine gestaffelte Rücknahme der Sperren erlauben – beginnend mit klar markierten, sicheren Korridoren und engmaschigen Kontrollen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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