Extremadura

Extremadura startet Grippeimpfungen für Kinder an Schulen ab 1. Oktober

Die Junta de Extremadura beginnt am 1. Oktober 2026 mit Schulimpfungen gegen die Grippe für Kinder von 3 bis 11 Jahren in 466 Schulen. Voraussetzung ist die schriftliche Einwilligung der Eltern; bevorzugt wird eine…

Die Junta de Extremadura hat am 23. September 2026 den Start einer Schulimpfkampagne gegen die Grippe für Kinder von 3 bis 11 Jahren angekündigt. Demnach sollen vom 1. bis 15. Oktober in 466 Schulen der Region Impfungen angeboten werden. Voraussetzung ist eine vorherige schriftliche Einwilligung der Eltern. Die Maßnahme richtet sich an den zweiten Zyklus der frühkindlichen Bildung und die Primarstufe.

Nach Angaben der Regionalregierung werden die Dosen in den Bildungseinrichtungen verabreicht. Bevorzugt kommt eine intranasale Vakzine zum Einsatz, die als nichtinvasiv gilt und speziell für Kinder entwickelt wurde. Organisiert wird die Kampagne vom Servicio Extremeño de Salud in Abstimmung mit den Schulen. Die Junta de Extremadura ordnet die Aktion ihrer Präventionsstrategie für Atemwegserkrankungen in der Saison 2026/2027 zu.

Der Schritt folgt einer breiteren Ausweitung der Empfehlungen zur Influenza-Impfung im Kindesalter in mehreren Autonomen Gemeinschaften. Extremadura hatte entsprechende Beschlüsse zur Beschaffung und Finanzierung der Impfstoffe zuvor vorbereitet. Nach Darstellung der Regionalregierung soll die Durchführung an den Schulen die Teilnahmequote erhöhen und Wege sowie Wartezeiten für Familien verringern.

Die Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass für bestimmte Gruppen Kontraindikationen bestehen können. Lebend-attenuierte intranasale Impfstoffe sind etwa für stark immunsupprimierte Kinder nicht geeignet. Familien erhalten vorab Informations- und Einwilligungsunterlagen; die Entscheidung über eine Impfung trifft das betreuende Team im Einklang mit den medizinischen Kriterien. Es wird darauf hingewiesen, dass ein belastbarer Schutz in der Regel erst nach etwa zwei Wochen erwartet werden kann.

Behördliche Vertreter verweisen auf mögliche positive Effekte einer höheren Impfrate in dieser Altersgruppe: Weniger Übertragungen in Haushalten und Gemeinschaftseinrichtungen könnten die Zahl schwerer Verläufe und Hospitalisierungen im Herbst dämpfen. Zugleich betonen Schulträger und Berufsverbände den Bedarf an klarer Aufklärung, ausreichender personeller Ausstattung der mobilen Teams und an reibungsloser Abstimmung mit den Schulleitungen, um Unterricht und Logistik zu koordinieren.

Die genannten Daten und Eckpunkte wurden am 23. September öffentlich gemacht. Der Starttermin 1. Oktober 2026 liegt zum Zeitpunkt der Ankündigung in der Zukunft; Änderungen in Ablauf und Umfang sind daher möglich und würden nach Angaben der Junta de Extremadura rechtzeitig mitgeteilt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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