Baskenland

Baskenland startet am 28. September Grippeimpfung für Heime und Kinder

Gesundheitsminister Alberto Martínez kündigt für Euskadi den Beginn am 28. September in Pflegeheimen und bei Kindern von sechs Monaten bis unter fünf Jahren an; ab 5. Oktober folgen weitere Gruppen und zusätzliche Impfstellen ohne…

Das Gesundheitsressort der baskischen Regierung und Osakidetza beginnen die Grippeimpfkampagne im Baskenland am Montag, 28. September 2026, mit Priorität für zwei besonders gefährdete Gruppen: Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Kinder im Alter von sechs Monaten bis unter fünf Jahren. Das kündigte Gesundheitsminister Alberto Martínez am 25. September im Kontrollplenum des baskischen Parlaments an. Ab dem 5. Oktober wird die Impfung auf alle weiteren in der Kampagne vorgesehenen Gruppen ausgeweitet.

Begründet wird der frühe Start in Heimen mit dem erhöhten Risiko schwerer Komplikationen. Bei Kindern zielt die Impfung sowohl auf den individuellen Schutz als auch auf die Verringerung der Übertragung im familiären und schulischen Umfeld. Familien können Termine über die üblichen Kanäle der Gesundheitszentren vereinbaren. Für ältere Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren gelten gesonderte Indikationen nach Rücksprache mit dem jeweiligen Zentrum.

Neben der Terminvergabe in den Gesundheitszentren richtet Osakidetza zusätzliche offene Impfangebote ein. Drei große, ohne vorherige Terminvereinbarung zugängliche Impfstellen dienen als Referenzpunkte in den historischen Territorien: das PAC San Martín in Araba, das Centro de Salud Sáenz de Buruaga in Bilbao (Bizkaia) und das Centro de Salud de Gros in Donostia (Gipuzkoa). Diese Standorte sind während der Kampagne in der Phase vom 19. Oktober bis zum 1. November täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Darüber hinaus wird das Angebot durch weitere txertogunes in mehreren Städten der drei Territorien verstärkt, die von Montag bis Freitag am Nachmittag zwischen 15 und 20 Uhr arbeiten.

Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass die Impfung die wirksamste Maßnahme bleibt, um Komplikationen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle im Zusammenhang mit der Grippe zu verhindern. Mit den zusätzlichen, ohne Termin zugänglichen Standorten sollen zeitliche und organisatorische Hürden für die Bevölkerung sinken. Zugleich bleibt die Möglichkeit bestehen, sich wie bisher mit Termin im eigenen Gesundheitszentrum impfen zu lassen.

Zahlen zu verfügbaren Dosen oder konkrete Impfziele wurden zum Zeitpunkt der Ankündigung nicht genannt. Details zum Ablauf in den einzelnen Zentren und zu den weiteren Standorten will das Gesundheitsressort zum Kampagnenauftakt bekannt geben. Aussagen zur Wirksamkeit und zu erwartenden Impfquoten sind Bewertungen und hängen von Faktoren wie Nachfrage, Logistik und lokaler Information ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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