Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas hat am Montag, 19. Oktober 2026, bekräftigt, bei den für Mai 2027 vorgesehenen Regionalwahlen erneut als Kandidat des Partido Popular für die Präsidentschaft der Ciudad Autónoma anzutreten. Er erklärte vor regionalen Medien, er verfüge über die notwendige Unterstützung in der Partei. Formale Beschlüsse der Gremien zur Aufstellung stehen nach seinen Angaben noch aus.
Vivas führt die Stadtregierung seit 2001 und prägte damit über 25 Jahre die Politik in Ceuta. Er verwies in seiner Erklärung auf Kontinuität in zentralen Dossiers der laufenden Legislatur, darunter Haushaltspolitik, die Zusammenarbeit mit der Zentralregierung in Madrid sowie die Verwaltung der Außengrenze zur Provinz Tetuán in Marokko. Zu möglichen Koalitionskonstellationen oder Absprachen äußerte er sich nicht.
Nach Parteikreisen soll die Kandidatenfrage in Ceuta im üblichen innerparteilichen Verfahren entschieden werden. Ein Datum für die endgültige Nominierung nannte der Präsident nicht. Ebenso offen blieb, mit welchen Spitzenkandidaten die übrigen Formationen in die Wahlen 2027 gehen. Aussagen zu Wahlchancen oder Sitzverteilungen unterbleiben mangels belastbarer Daten.
Rückendeckung kommt auch aus der nationalen Parteispitze: Ende September 2026 stellte der Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo bei einer Sitzung der Junta Directiva des Partido Popular die Geschlossenheit hinter der Amtsführung in Ceuta heraus. In der Stadt selbst betonen Parteivertreter die Notwendigkeit stabiler Mehrheiten für die anstehenden Verhandlungen über den Haushalt 2027.
Die Ankündigung Vivas’ ist der aktuelle Anlass in der lokalen Politik Ceutas. Sie reiht sich ein in eine seit Monaten geführte Debatte über Verwaltungskapazitäten, öffentliche Ordnung und den Umgang mit Migration an der Grenze. Verwaltungstechnische Einzelheiten – etwa Fristen für Wahlvorschläge, formale Listenbestätigungen und mögliche Debattenformate – werden die Stadt in den kommenden Wochen beschäftigen. Bestätigt ist Stand heute lediglich die Absicht des Amtsinhabers, erneut für die Präsidentschaft der Ciudad Autónoma anzutreten.
Eine inhaltliche Programmskizze über den Wahlkampf hinaus legte Vivas am Montag nicht vor. Der Präsident verwies vielmehr auf noch laufende Gespräche innerhalb des Partido Popular. Konkrete Personalien jenseits seiner eigenen Bewerbung nannte er nicht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).