Kastilien-La Mancha

Castilla-La Mancha kündigt Ausschreibung der Kulturverdienstmedaillen mit Sondernennung an

Der zweite Vizepräsident José Manuel Caballero hat angekündigt, dass die Ausschreibung der Medallas al Mérito Cultural noch in dieser Woche im Amtsblatt von Castilla-La Mancha erscheint – mit einer Sondernennung zum fünfzigsten Jahrestag der…

Die Regierung von Castilla-La Mancha wird die neue Ausschreibung der Medallas al Mérito Cultural in dieser Woche im Diario Oficial de Castilla-La Mancha (DOCM) veröffentlichen. Das kündigte der zweite Vizepräsident der Regionalregierung, José Manuel Caballero, am 19. September 2026 in Almagro an. Vorgesehen ist eine Sondernennung im Zusammenhang mit dem fünfzigsten Jahrestag der Transición a la Democracia.

Die Ankündigung erfolgte bei der Eröffnung einer Ausstellung zur Geschichte des Orden de Calatrava in Almagro. Caballero verknüpfte die Auszeichnung mit der regionalen Erinnerungsagenda: Das Erinnerungsprogramm der Junta de Comunidades de Castilla-La Mancha soll von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 in der gesamten Region stattfinden und die demokratische Erinnerung sichtbarer machen. Die Sondernennung innerhalb der Kulturverdienstmedaillen ist laut Regierung Teil dieses Programms.

Die Medallas al Mérito Cultural sind eine etablierte Auszeichnung der Junta de Comunidades de Castilla-La Mancha. In früheren Ausgaben wurden Leistungen in Bereichen wie bildende Kunst, Musik, Denkmalpflege oder Leseförderung gewürdigt. Welche Kategorien, Fristen und Einreichungsmodalitäten diesmal gelten, wird mit der Veröffentlichung im Diario Oficial de Castilla-La Mancha verbindlich festgelegt. Bis dahin sind Anzahl der Auszeichnungen, das genaue Verfahren und die Kriterien für die angekündigte Sondernennung noch offen.

Zugeschriebene Aussagen aus der Regionalregierung betonen den doppelten Zweck der Ausschreibung: Einerseits sollen kulturelle Leistungen gewürdigt werden, andererseits soll die Auseinandersetzung mit der jüngeren Demokratiegeschichte einen Schwerpunkt erhalten. Daraus können Folgefragen entstehen, etwa wie breit die Sondernennung gefasst wird, welche Formen der Erinnerungskultur berücksichtigt werden und wie die Jury zwischen künstlerischer Qualität und inhaltlicher Relevanz abwägt. Solche Punkte werden üblicherweise mit der Veröffentlichung der Ausschreibung präzisiert.

Mit der Ankündigung ist der politische Rahmen gesetzt, der operative Start beginnt jedoch erst mit dem Eintrag im DOCM. Erst dann können Vorschläge und Nominierungen fristgerecht eingereicht werden. Für Kultureinrichtungen, Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen in Castilla-La Mancha dürfte die Sondernennung zur Transición a la Democracia Anreiz sein, Projekte mit Bezug zur demokratischen Erinnerung sichtbar zu machen.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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