Der Consejo de Gobierno des Gobierno Vasco hat die unentgeltliche Überlassung einer städtischen Parzelle im Viertel Txomin Enea in Donostia / San Sebastián für den Bau des Centro de Salud de Loiola formal bestätigt. Damit ist die Grundstücksübertragung, die die Stadtverwaltung vorbereitet hatte, abgeschlossen. Auf dem Areal haben die Bauarbeiten im Januar begonnen; die vertragliche Ausführungsfrist beträgt 24 Monate.
Das Vorhaben gehört zum Programm für Gesundheitsinfrastruktur und -ausstattung 2025–2032 des Departamento de Salud und von Osakidetza. Für Bau und medizintechnische Ausstattung sind 9,4 Millionen Euro veranschlagt. Das Gebäude mit 3.307 Quadratmetern Nutzfläche entsteht zentral in Txomin Enea, zwischen Loiola und Martutene, und soll die Primärversorgung in einem wachsenden Stadtgebiet bündeln und verbessern.
Geplant sind vier Ebenen mit insgesamt 30 Sprech- und Behandlungsräumen: 11 ärztliche und 10 pflegerische Sprechzimmer in der Hausarztmedizin, 3 ärztliche und 2 pflegerische Räume in der Pädiatrie, 2 Räume für die Frauengesundheit sowie 2 Physiotherapieräume und ein Gymnastikbereich. Hinzu kommen eine Wundversorgung, Blutentnahmen, ein Raum für ergänzende Untersuchungen, eine Notfallzone, Gruppenräume und sechs Einzelarbeitsplätze in der Verwaltung. Die dritte Etage ist vollständig als Zentrum für Suchterkrankungen vorgesehen.
Vorgesehen sind zudem Büros für Forschung und Lehre: Das Institut Biogipuzkoa will dort projektbezogene Forschungstätigkeiten ansiedeln; auch die Ausbildungseinheit soll Flächen erhalten. Nach Behördenangaben verbessert der Neubau die Barrierefreiheit und erweitert das Leistungsangebot gegenüber dem bisherigen Standort für die Einzugsgebiete Loiola und Martutene.
Die Entscheidung über die Grundstücksübertragung stand auf der Tagesordnung des Regierungsrats und folgt auf kommunale Beschlüsse zur Bereitstellung der Fläche. Sie bettet sich in die politische Zielsetzung des Pacto Vasco de Salud ein, die öffentliche, wohnortnahe Primärversorgung zu stärken und die Koordination im System zu verbessern. Für das landesweite Infrastrukturprogramm sind insgesamt 1,6 Milliarden Euro bis 2032 vorgesehen.
Bei planmäßiger Bauzeit ergäbe sich rechnerisch eine Fertigstellung um Januar 2028. Angaben zu einer Inbetriebnahme, möglichen Kostenanpassungen oder Verzögerungen liegen derzeit nicht vor. Die Behörden verweisen auf das Wachstum von Txomin Enea als zentralen Bedarfstreiber und auf den Anspruch, bestehende Versorgungslücken in Donostia / San Sebastián zu schließen.
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).