Die Ertzaintza verstärkt vom 7. bis 11. September die Kontrollen von Lastkraftwagen, die gefährliche Güter befördern. Die Ankündigung erfolgte am 6. September über die amtliche Plattform Irekia. Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention schwerer Unfälle auf den Straßen im Baskenland.
Geprüft werden die mitzuführenden Unterlagen, die korrekte Anbringung der orangefarbenen Warntafeln, die Funktionsfähigkeit und Zahl der Feuerlöscher, die persönliche Schutzausrüstung sowie weitere vorgeschriebene Ausrüstungen. Zudem kontrolliert die Polizei die Einhaltung der zulässigen Lenk- und Ruhezeiten, die ordnungsgemäße Arbeitsweise des Tachograph und mögliche Manipulationen an dem Gerät zur Umgehung von Kontrollen. Verstöße können Anzeigen, Stilllegungen oder Fahrverbote nach sich ziehen.
Rechtsgrundlage ist das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) sowie die einschlägigen nationalen und regionalen Vorschriften. Die Aktion ist Teil des für 2026 ausgewiesenen Kalenders der Verkehrsüberwachung der Dirección de Tráfico des Gobierno Vasco, der insgesamt 33 Kampagnen vorsieht. Für September sind darin gezielte Maßnahmen für den Schwerverkehr mit Gefahrgut vermerkt.
Die Ertzaintza begründet die Kontrollen mit dem erhöhten Risiko, das von Unfällen mit Gefahrguttransporten ausgeht. Ziel ist die frühzeitige Erkennung technischer Mängel und die Ahndung von Regelverstößen, um die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zu erhöhen. Die Durchführung erfolgt durch spezialisierte Einheiten auf ausgewählten Streckenabschnitten im Netz des Baskenlandes; örtliche Polizeibehörden werden nach Bedarf eingebunden.
Unternehmen und Fahrpersonal sind gehalten, Fahrzeuge, Ausrüstung und Dokumentation vor Fahrtantritt zu prüfen. Erwartet wird, dass die angekündigte Schwerpunktwoche die Compliance im Segment der Gefahrgutlogistik kurzfristig erhöht. Eine statistische Auswertung der Ergebnisse wurde in der Mitteilung nicht angekündigt; belastbare Zahlen sollen nach Abschluss der Woche vorliegen.
Die Information stützt sich auf die amtliche Bekanntmachung über Irekia. Die in den Kontrollen anzulegenden Maßstäbe ergeben sich aus den ADR-Vorgaben und den vom Gobierno Vasco veröffentlichten Regelungen zur Verkehrsüberwachung. Die Maßnahmen sind auf das Territorium des Baskenlandes (Euskadi) begrenzt und betreffen ausschließlich den Straßengüterverkehr mit gefährlichen Stoffen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).