Asturien

Barbón meidet Messe in Covadonga und feiert im Westen Asturiens

Asturiens Präsident Adrián Barbón wird am 8. September 2026 nicht zur traditionellen Messe in der Basilika von Covadonga fahren. Er begründete dies mit dem Wunsch, Konflikte mit Erzbischof Jesús Sanz Montes zu vermeiden, und…

Adrián Barbón, Präsident des Fürstentums Asturien, hat am 7. September 2026 bestätigt, dass er der traditionellen Messe zum Día de Asturias in der Basilika von Covadonga am 8. September fernbleiben wird. Er erklärte, er sei „nicht allgegenwärtig“ und wolle vermeiden, dass seine Teilnahme erneut zu Spannungen mit dem Erzbischof von Oviedo, Jesús Sanz Montes, führt. Stattdessen will Barbón den Feiertag in einem Sakralort im westlichen Teil Asturiens begehen, wo in diesem Jahr zentrale offizielle Veranstaltungen stattfinden.

Barbón hatte seit Beginn seines ersten Mandats 2019 die Messe in Covadonga regelmäßig besucht und damit die staatliche Vertretung bei den kirchlichen Feierlichkeiten übernommen. Diese Praxis änderte sich vor drei Jahren, nachdem Sanz Montes in Predigten wiederholt scharfe politische Kritik geäußert hatte, die sich besonders gegen die Regionalregierung richtete. In den Jahren 2024 und 2025 blieb die Teilnahme der asturischen Exekutive an der zentralen Messe bereits eingeschränkt.

Das Erzbistum Oviedo hält am etablierten Ablauf fest: Für den 8. September ist in der Basilika von Covadonga eine feierliche Eucharistie unter Leitung von Erzbischof Jesús Sanz Montes vorgesehen. Das Programm der vorausgehenden Novene war im Vorfeld veröffentlicht worden. Die kirchliche Feier behält damit ihre herausgehobene Stellung am Festtag, während die politische Repräsentanz der Regionalregierung an anderen Orten präsent ist.

Die offiziellen Akte zum Día de Asturias sind in diesem Jahr in Gemeinden an der Ría del Eo gebündelt, darunter Vegadeo, San Tirso de Abres und Castropol. Barbóns Entscheidung knüpft an diese Schwerpunktsetzung an und verlagert die Präsenz der Regionalregierung zu den dortigen Veranstaltungen. Aus seiner Umgebung heißt es, man wolle am Feiertag unnötige Konfrontationen meiden und zugleich die regionale Ausrichtung der Feierlichkeiten betonen.

Die Distanz zwischen Teilen der asturischen Politik und der Kirchenleitung in Oviedo ist damit weiterhin sichtbar, ohne dass sie am Festtag selbst erneut eskaliert. Die Ankündigungen der Beteiligten stammen vom 7. September 2026. Ob sich das Verhältnis zwischen Regionalregierung und Erzbistum darüber hinaus verändert, bleibt offen; neue Verhandlungsinitiativen wurden nicht bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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