Aragón

Barbastro ehrt am 6. September gebürtige Bürger, die heute anderswo leben

Die Stadt Barbastro (Huesca) hat während der Fiestas en Honor de la Natividad de Nuestra Señora Menschen gewürdigt, die aus der Hauptstadt des Somontano weggezogen sind, aber ihre Bindung an die Stadt pflegen.

Barbastro (Huesca) hat am 6. September im Rahmen der Fiestas en Honor de la Natividad de Nuestra Señora gebürtige Bürgerinnen und Bürger geehrt, die heute außerhalb der Stadt wohnen. Nach Angaben des Ayuntamiento de Barbastro richtet sich die Würdigung an jene, die Barbastro aus beruflichen oder privaten Gründen verlassen haben und dennoch den Kontakt zu ihrer Herkunftsstadt halten. Ziel sei es, die Verbundenheit sichtbar zu machen und die Rückkehr zu prägenden Terminen im Jahreslauf zu erleichtern.

Die Veranstaltung fand als Programmpunkt der Stadtfiestas statt, die traditionell Anfang September die Hauptstadt des Somontano prägen. Vorgesehen sind in diesen Tagen religiöse und kulturelle Akzente, darunter Prozessionen, Konzerte und die Ofrenda de flores y frutos. Mit dem Ehrungsformat will die Stadt laut Rathauskommunikation Menschen erreichen, die anlässlich der Fiestas oder anderer Anlässe nach Barbastro zurückkehren und ihre Beziehungen zu Vereinen, Nachbarschaften und Institutionen pflegen.

Das Ayuntamiento de Barbastro stellte heraus, dass die Anerkennung der Weggezogenen ausdrücklich kein Gegenüber zu denjenigen bildet, die vor Ort bleiben, sondern die gesamtstädtische Gemeinschaft stärkt. In der Begründung heißt es, persönliche Wurzeln und wiederkehrende Kontakte seien ein Wert an sich: Sie förderten Teilnahme an lokalen Höhepunkten und hielten Wissen und Erinnerungen lebendig, die auch künftigen Generationen Orientierung geben könnten. Konkrete Einzelheiten zur Zahl der Teilnehmenden und zum detaillierten Ablauf nannte die Stadtverwaltung im unmittelbaren Anschluss an die Zeremonie nicht.

Die Fiestas en Honor de la Natividad de Nuestra Señora verbinden in Barbastro kirchliche Traditionen mit einem zivilen Festprogramm. Dazu zählen musikalische Darbietungen, Umzüge sowie Angebote für Familien und ältere Menschen. Der Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung lokaler Gruppen und Institutionen. Die Stadt verweist darauf, dass die Fiestas eine Gelegenheit sind, um ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner erneut einzubinden – sei es als Mitwirkende, als Gäste oder als Vermittler zwischen Barbastro und ihren heutigen Wohnorten.

Nach dem Willen des Rathauses soll die Würdigung der aus Barbastro Weggezogenen auch in künftigen Ausgaben der Fiestas ihren Platz behalten. Eine gesonderte Bewertung möglicher Anpassungen im Ablauf kündigte das Ayuntamiento de Barbastro für die Zeit nach Abschluss des Festprogramms an.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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