Asturien

Asturien meldet Verstöße beim Búho-Dienst im Nalón-Tal und warnt Grupo San Juan vor Sanktionen

Die Regierung des Principado de Asturias hat nach nächtlichen Kontrollen Verstöße im wiederaufgenommenen Nachtbusbetrieb festgestellt und dem Betreiber Grupo San Juan mögliche Sanktionen in Aussicht gestellt.

Die Regierung des Gobierno del Principado de Asturias hat nach koordinierten Kontrollen im wiederaufgenommenen Nachtbusdienst („búho“) im Valle del Nalón Verstöße registriert und den Betreiber Grupo San Juan vor möglichen Sanktionen gewarnt. Der Vizekonsejero de Infraestructuras, Jorge García, nannte es „inakzeptabel“ und „unverantwortlich“, dass bereitstehende Fahrzeuge in den Depots verblieben seien, obwohl die Mittel für die planmäßige Wiederaufnahme vorhanden gewesen seien.

Die Überprüfungen erfolgten in der Nacht zum 22. August durch die Inspección de Transportes des Principado und die Inspección de Trabajo y Seguridad Social. Nach Behördenangaben wurden Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Vorgaben des Plan de Prevención de Riesgos Laborales festgestellt. Die Verwaltung leitete daraufhin Prüfverfahren ein; über Art und Höhe etwaiger Sanktionen soll erst nach Abschluss dieser Verfahren entschieden werden. Konkrete Einzelfeststellungen und Fristen wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.

Der Consorcio de Transportes de Asturias hatte zuvor angekündigt, die nächtliche Verbindung im Nalón-Tal ab dem 18. August wiederherzustellen. Der Verkehrsverbund bekräftigte dabei, dass die eingesetzten Busse den Arbeitsschutzanforderungen genügten. Der Gewerkschaftsbund CCOO widersprach und monierte, dass einzelne Fahrzeuge ohne die vorgeschriebenen Schutzscheiben (mamparas) für Fahrer eingesetzt worden seien, was das Sicherheitsniveau für Personal und Fahrgäste beeinträchtige.

Bereits im Mai hatte die zuständige Inspektion die Nachrüstung solcher Schutzscheiben angeordnet. Die nun erfolgten Kontrollen knüpfen an diese Vorgaben an und sollen klären, ob die betrieblichen und technischen Schutzmaßnahmen vollständig umgesetzt wurden. Nach derzeitigem Stand hält die Regionalverwaltung am Angebot des Nachtverkehrs fest, während die Einhaltung der Auflagen weiter überwacht wird.

Die Mitteilungen der Behörden unterscheiden zwischen gesicherten Feststellungen und Bewertungen: Als gesichert gelten die Durchführung der Inspektionen und die Einleitung verwaltungsrechtlicher Prüfungen; als Bewertung ist die Kritik von Jorge García an der Betriebsführung von Grupo San Juan einzuordnen. Mögliche Rechtsfolgen bleiben bis zum Abschluss der Verfahren offen. Der Vorgang betrifft ausschließlich den Búho-Dienst im Valle del Nalón und ist Teil einer seit dem Frühjahr andauernden Auseinandersetzung um Arbeitsschutz, Betriebsabläufe und den verlässlichen Betrieb der nächtlichen Linien.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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