Aragón

Aragón sperrt A-132 bei Las Peñas de Riglos bis Oktober für Bauarbeiten

Die Regionalregierung unterbricht den Verkehr zwischen den Kilometern 46,120 und 64,600. Zufahrten zu Villalangua und Salinas de Jaca bleiben offen.

Seit Montag, 14. September 2026, ist die Regionalstraße A-132 im Abschnitt zwischen den Kilometern 46,120 und 64,600 gesperrt. Das Gobierno de Aragón setzt die bereits begonnenen Arbeiten fort und hält die Unterbrechung nach eigenen Angaben bis Oktober 2026 aufrecht. Der Zugang zu den Ortschaften Villalangua und Salinas de Jaca bleibt gewährleistet; der Durchgangsverkehr wird weiträumig umgeleitet.

Der Eingriff betrifft den Bereich von Las Peñas de Riglos, wo im August einer der schwersten Waldbrände in Aragón seit Beginn der Aufzeichnungen ausbrach. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Lokale Berichte hatten den möglichen Ursprung des Feuers in einem Bereich nahe der Straßenbaustelle verortet; die zuständigen Behörden prüfen diese Hinweise, ohne bislang einen abschließenden Befund zu veröffentlichen.

Die Arbeiten an der A-132 waren schon vor dem Brand umstritten. Gemeinden des Zusammenschlusses Asociación Reino de los Mallos – darunter Ayerbe, Agüero, Biscarrués, Las Peñas de Riglos, La Sotonera, Loarre, Lupiñén, Murillo de Gállego und Santa Eulalia de Gállego – kritisierten über Monate Ablauf und Terminierung der Sperrungen. Sie warnten vor Behinderungen für Rettungsdienste und vor zusätzlichen Risiken in den Sommermonaten, wenn Besucherzahlen und Waldbrandgefahr steigen. Nach den Protesten hatte die Regionalverwaltung angekündigt, die Information der betroffenen Orte zu verbessern und künftige Eingriffe enger abzustimmen.

Mit der nun gestarteten Sperre verschiebt das Gobierno de Aragón die belastendsten Bauphasen in den Zeitraum nach dem Ferienhöhepunkt. Vertreter mehrerer Gemeinden hatten zuvor einen begrenzten Korridor im September als tragfähigen Kompromiss akzeptiert. Die nun bis Oktober vorgesehene Unterbrechung stößt dennoch auf Bedenken von Kommunen und Betrieben, die Umwege und Mehraufwand beklagen. Sie verlangen klare Vorgaben zur Sicherheit auf der Baustelle, belastbare Informationen zum Zeitplan und Transparenz über den Stand der Ermittlungen zum Brand.

Faktisch ist die Sperrung eingerichtet und gilt bis Oktober 2026. Nicht feststeht, ob und in welchem Umfang zusätzliche Maßnahmen – etwa weitere kurzzeitige Vollsperren – im Herbst erforderlich sein werden. Die Ursache des Feuers ist ungeklärt; Aussagen dazu sind Gegenstand laufender Untersuchungen. Zu möglichen rechtlichen Folgen für Unternehmen oder Verwaltung liegen derzeit keine belastbaren Entscheidungen vor.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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