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Aemet warnt vor markanter Abkühlung: In mindestens 13 Provinzhauptstädten könnte es am Freitagmorgen unter 10 °C werden

Ein von Westen einlaufender Atlantikfront-Ausläufer bringt Spanien bis Freitag verbreitet Schauer und deutlich tiefere Frühwerte. Aemet rechnet am 28. August in mindestens 13 Provinzhauptstädten mit Temperaturen unter 10 °C.

Spanien steht zum Ende der Woche vor einem abrupten Temperatursturz. Nach Angaben der Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) zieht von Westen ein neuer Frontausläufer heran, der die Niederschläge wiederbelebt und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (27./28. August 2026) eine spürbare Abkühlung bringt. Zwischen 7.00 und 8.00 Uhr am Freitagmorgen könnten in mindestens 13 Provinzhauptstädten Werte unter 10 °C gemessen werden.

Besonders betroffen ist nach derzeitigem Stand der Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Für die elf Provinzhauptstädte in Castilla y León werden Frühwerte um 8 bis 9 °C erwartet; in Lugo und Oviedo liegen die Prognosen bei etwa 9 °C. Die Abkühlung folgt auf mehrere atlantische Frontpassagen, die bereits seit Wochenbeginn Schauer und Gewitter in weiten Teilen der Halbinsel ausgelöst haben. Aemet führt die aktuelle Entwicklung auf eine Vaguada aus dem Atlantik mit nachfolgender „entrada fría“ zurück, die kühlere Luft in Bodennähe und verbreitet tieferes Temperaturniveau zur Folge hat.

Aemet stellt für Mittwoch und Donnerstag erneut verbreitete Niederschläge in Aussicht, mit Schwerpunkt in Galicien und weiteren Regionen des Nordwestens. Für Donnerstagabend und die Nacht auf Freitag rechnet die Behörde mit dem Höhepunkt der Abkühlung, ehe die Tageshöchstwerte am Freitag regional gedämpft bleiben. Die Unsicherheit einzelner Stadtprognosen ist, wie in Sommerübergangslagen üblich, erhöht; die Tendenz zu unterdurchschnittlichen Frühwerten im Nordwesten und im nördlichen Binnenland gilt jedoch als konsistent über mehrere Modellläufe.

Die meteorologische Lage hat unterschiedliche regionale Folgen: In Galicien und an den Nordhängen der Kantabrischen Kordillere sind kräftigere Schauer möglich, im Binnenland von Castilla y León steht die auffällige Abkühlung der Morgenstunden im Vordergrund. Entlang einiger Küstenabschnitte des Nordostens sowie auf den Balearen kann die instabile Witterung zeitweise zurückkehren, allerdings mit geringerer Wahrscheinlichkeit für so tiefe Frühwerte.

Aussagen zu konkreten Minimaltemperaturen beziehen sich auf die Aemet-Vorhersagen und deren Aktualisierungen bis Dienstag, 25. August 2026. Weitere Anpassungen sind mit den nächsten Modellläufen möglich. Klar ist: Für viele Regionen im Norden und Nordwesten liegen die erwarteten Frühwerte deutlich unter den üblichen Temperaturen Ende August. Das erhöht lokal den Bedarf an Übergangskleidung in den frühen Morgenstunden, während Regen die Trockenheit in Teilen des Nordens vorübergehend lindern kann.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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