Aragón

Zwei Wanderer sterben binnen drei Tagen in den Pyrenäen der Provinz Huesca

Der Bergrettungsdienst der Guardia Civil meldet im Wochenüberblick zwei Todesfälle: Ein 63-jähriger Franzose starb am 17. August auf der Senda de los Ganchos (Hecho), ein 56-jähriger US-Amerikaner kam am 19. August an der Colada…

Der Grupo de Rescate e Intervención en Montaña (GREIM) der Guardia Civil in Huesca hat in seinem Einsatzüberblick für den Zeitraum 16. bis 20. August zwei tödliche Unfälle im aragonischen Pyrenäenraum bestätigt. Demnach starb am 17. August ein 63 Jahre alter Franzose auf der Senda de los Ganchos bei Hecho vermutlich an einem Herzstillstand. Zwei Tage später, am 19. August, verunglückte ein 56-jähriger US-Amerikaner aus dem Bundesstaat Florida an der Colada de Pineta in der Gemeinde Bielsa tödlich.

Zum Vorfall in Bielsa gingen die Notrufe am späten Nachmittag über die Leitungen 112 und 062 ein. GREIM-Spezialisten lokalisierten den Mann gemeinsam mit drei weiteren Wanderern im steilen Gelände; der Verunglückte hatte einen Sturz aus großer Höhe erlitten und wies Verletzungen auf, die mit dem Leben unvereinbar waren. Die Einsatzkräfte brachten den Leichnam per Hubschrauber zur Helisuperficie von Boltaña und übergaben ihn anschließend an Bestattungsdienste für den Transport an das Instituto de Medicina Legal de Zaragoza. Die drei Begleiterinnen und Begleiter blieben körperlich unverletzt, standen jedoch sichtlich unter Schock.

Beim Einsatz in Hecho fanden Rettungskräfte den 63-Jährigen leblos auf einem Wanderabschnitt der Senda de los Ganchos. Nach erster Einschätzung deuteten die Anzeichen auf einen akuten internistischen Notfall hin. Auch hier koordinierten GREIM-Teams der Guardia Civil die Bergung im unwegsamen Gelände und übergaben den Verstorbenen den zuständigen Behörden.

Die beiden Todesfälle stehen in einer Serie sommerlicher Bergungs- und Rettungseinsätze im Norden der Provinz Huesca. In der Ferien- und Hochsaison verzeichnen die Einheiten regelmäßig eine hohe Auslastung – häufig wegen Stürzen, Erschöpfung oder plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme. Die Guardia Civil verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung sorgfältiger Tourenplanung, angemessener Ausrüstung und die Prüfung aktueller Wetter- und Geländeverhältnisse, insbesondere in stark frequentierten Gebieten um Ordesa y Monte Perdido.

Zur abschließenden Klärung der Todesursachen sowie möglicher beitragender Faktoren sind die zuständigen Gerichts- und rechtsmedizinischen Stellen befasst. Aussagen über Verantwortlichkeiten Dritter oder den genauen Ablauf der Unfälle wären zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation und liegen nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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