Aragón

Zaragoza: La Misericordia enthüllt Büste für Chirurgen Carlos Val-Carreres

Die Plaza de Toros de Zaragoza hat während der Feria del Pilar eine Büste für den langjährigen Chefarzt Carlos Val-Carreres enthüllt. An der Zeremonie nahmen Juan Antonio Sánchez Quero und Morante de la Puebla…

Die Plaza de Toros de Zaragoza hat am 16. Oktober 2026 während der Feria del Pilar eine Büste zu Ehren von Carlos Val-Carreres Guinda enthüllt. Der Chirurg leitete über Jahrzehnte die medizinische Versorgung der Arena La Misericordia und gilt in Spanien als Referenz der Stierkampfschirurgie. Zur Einweihung erschienen unter anderem der Präsident der Diputación de Zaragoza, Juan Antonio Sánchez Quero, sowie der Torero Morante de la Puebla.

Die Bronzebüste wurde an den Türen der Enfermería von La Misericordia installiert, also dort, wo das Ärzteteam die in der Arena verletzten Profis versorgt. Nach Angaben der Veranstalter fand die Enthüllung am Freitagmittag vor Publikum und geladenen Gästen statt. Die Skulptur stammt vom Bildhauer Martín Lagares; sie zeigt Val-Carreres in halbplastischer Ausarbeitung und soll sein jahrzehntelanges Engagement am Platz sichtbar machen.

Carlos Val-Carreres war viele Jahre Chefarzt der Plaza de Toros de Zaragoza und hat nach übereinstimmenden Berichten zahlreiche Toreros im Notfall betreut. In Fachkreisen wird er als Wegbereiter moderner Behandlungsstandards bei Hornverletzungen und komplexen Traumata im Stierkampfbetrieb genannt. Die Ehrung in Zaragoza ordnet sich in mehrere Initiativen ein, die während der diesjährigen Feria del Pilar sein Wirken im und für den Betrieb der Arena würdigen.

Vertreter der Diputación de Zaragoza hoben bei der Veranstaltung die „lange, beispielhafte Laufbahn“ des Mediziners hervor. Medienberichten zufolge beteiligte sich Morante de la Puebla an der Finanzierung des Denkmals; offizielle Angaben zu Anteil und Modalitäten wurden nicht veröffentlicht. Die Organisatoren beschrieben die Büste als Ausdruck des Dankes gegenüber einem Arzt, dessen Arbeit wesentlich zur Organisation und Leistungsfähigkeit der Enfermería beigetragen habe. Diese Aussagen sind den Beteiligten zugeschrieben.

Die symbolische Auszeichnung rückt die oftmals im Hintergrund agierende medizinische Infrastruktur der Arenen in den Blick. Sie setzt kein inhaltliches Signal in der gesellschaftlichen Debatte um den Stierkampf, verweist aber auf die Bedeutung eingespielter Rettungs- und Behandlungsketten bei risikoreichen Veranstaltungen. Der konkrete Anlass bleibt der lokale: Die Plaza de Toros de Zaragoza, landläufig La Misericordia, würdigt mit einem dauerhaft sichtbaren Werk die Person, die über lange Zeit für die Versorgung am Ort verantwortlich war.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk