Aragón

Waldbrand bei Las Peñas de Riglos: Fortschritte am Rand, Sorge um Monte Oroel

Über 16.600 Hektar in Aragón betroffen. Einsatzleitung meldet stabile Abschnitte, warnt jedoch vor der rechten Flanke Richtung Monte Oroel. Regierung verschickt ES-Alert und rät von Aktivitäten im Gebiet ab.

Der Waldbrand bei Las Peñas de Riglos in der Provinz Huesca hat nach Behörden- und Agenturangaben vom 16. August mehr als 16.600 Hektar erfasst und bleibt aktiv. Während an weiten Abschnitten des Perimeters Fortschritte gemeldet werden, bereitet die rechte Flanke Richtung Nordosten, zum Umfeld des Monte Oroel bei Jaca, weiterhin die größten Sorgen. Der Gobierno de Aragón verschickte per ES-Alert eine Warnung, Ausflüge und andere Aktivitäten im Bereich des Monte Oroel zu unterlassen und in sichere, urbane Zonen auszuweichen.

Der Direktor der Brandbekämpfung, Francho Aso, erklärte, das operative Team habe an vielen Abschnitten „angemessen und mit sehr guter Entwicklung“ arbeiten können. Zugleich verwies er auf die kritischsten Tagesstunden mit steigenden Temperaturen, sinkender Luftfeuchte und möglichen Winddrehungen, die die Löscharbeiten erschwerten. Man gehe sehr vorsichtig vor und schließe „kein Szenario“ für die weitere Entwicklung im betroffenen Abschnitt aus, sagte Aso. Für den Sonntag seien Regenfälle in der Zone verworfen worden.

Die Einsatzkräfte konzentrieren sich nach offiziellen Angaben derzeit vor allem zwischen Atarés und dem Monte Oroel sowie in den Bereichen Anzánigo, Centenero und Santa Cruz de la Serós. Die Witterungsbedingungen galten zuletzt als ungünstig; Ziel bleibt die Sicherung von Ortschaften und Verkehrsachsen sowie der Schutz der Bevölkerung in Aragón.

Am Sonntag waren rund tausend Einsatzkräfte im Einsatz, darunter zusätzliche Teams aus Frankreich, unterstützt von mehreren Dutzend Luftfahrzeugen. Die genaue Zahl der Kräfte und Mittel wurde als vorläufig bezeichnet und kann je nach Lageentwicklung schwanken. In der Nacht zuvor hatten höhere Luftfeuchte und wenig Wind die Arbeit zeitweise erleichtert.

Einordnung der Aussagen: Als gesicherte Fakten gelten die betroffene Fläche von über 16.600 Hektar, die fortbestehende Aktivität des Feuers, der Schwerpunkt der Gefahr an der rechten Flanke in Richtung Monte Oroel sowie die Aussendung des ES-Alert durch den Gobierno de Aragón. Die Lagebeschreibung und Zitate zur Einsatzdynamik sind der Einsatzleitung um Francho Aso zugeschrieben. Prognosen zur weiteren Entwicklung bleiben unsicher und hängen maßgeblich von Wetter, Wind und Feuchtigkeit der Vegetation ab; eine Entwarnung liegt nicht vor.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen