Andalusien

Waldbrand bei Benahavís stabilisiert – Konfinement des Ortskerns aufgehoben

Nach Angaben der Junta de Andalucía und Einsatzkräften wurde der am 13. September 2026 ausgebrochene Waldbrand bei Benahavís (Málaga) stabilisiert. Das präventive Konfinement des Ortskerns wurde am 14. September aufgehoben, drei Personen wurden leicht…

Kurzmeldung

Der Waldbrand bei Benahavís in der Provinz Málaga, der am Sonntag, dem 13. September 2026, im Bereich Paraje Ermita del Rosario ausbrach, wurde nach Angaben der Junta de Andalucía und der Einsatzleitung des Plan Andaluz contra Incendios Forestales (Plan Infoca) stabilisiert. In der Nacht zum Montag konnten Einsatzkräfte den vordersten Brandbereich bremsen und den Perimeter konsolidieren; daraufhin senkte die Einsatzleitung die Alarmstufe und hob das präventive Konfinement des Ortskerns am 14. September 2026 auf.

Trotz der Stabilisierung arbeiten Feuerwehren und Spezialteams weiter an Nachlöscharbeiten und an der Beseitigung von Glutnestern, um Rückzündungen zu verhindern. In der akuten Phase war die Situation operativ auf Stufe 1 des Infoca-Notfallplans erhöht; in der Folge wurde sie in die Phase der Vor- oder Preemergencia zurückgestuft, sobald die Lage dies zuließ. Mehrere Luftfahrzeuge und Bodenkräfte waren im Einsatz, und schweres Gerät wurde zur Sicherung von Siedlungsrändern eingesetzt.

Nach bisherigen, von den Behörden genannten Schätzungen wurden rund 300 Hektar betroffen. Die endgültige betroffene Fläche soll eine technische Vermessung ergeben; belastbare Endzahlen werden nach Abschluss der Sicherungs- und Vermessungsarbeiten veröffentlicht. Drei Personen erlitten nach Behördenangaben leichte Verletzungen, darunter eine Person mit Brandverletzungen, die ärztlich versorgt wurde; ein Einsatzkraft verletzte sich bei einem Sturz.

Einige Urbanisationen blieben zunächst vorsorglich evakuiert oder von der Rückkehr ausgenommen, während der Ortskern wieder zugänglich wurde. Die Bevölkerung wurde gebeten, den Anweisungen der Einsatzleitung zu folgen, gefährdete Zonen zu meiden und Verdachtsmeldungen über Rauchentwicklung weiter an Notrufstellen zu melden. Die Ursachenermittlung sowie Bewertungen zu Infrastruktur- und Naturschäden laufen; Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene wurden von regionalen Stellen angekündigt.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen