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Vox zeigt Adriana Lastra nach Abascal-Auftritt in Avilés an

Vox hat in Avilés Strafanzeige gegen die frühere Regierungsdelegierte Adriana Lastra, deren Nachfolgerin Cecilia Pérez und weitere Verantwortliche gestellt. Anlass sind Zwischenfälle beim Auftritt von Santiago Abascal am 21. Oktober 2026 auf der Plaza…

Vox hat am 27. Oktober 2026 beim Gericht erster Instanz in Avilés Strafanzeige gegen Adriana Lastra erstattet. Die Sozialistin hatte bis zum 20. Oktober als Delegierte der Regierung in Asturien fungiert. Neben Lastra nennt die Anzeige ihre Nachfolgerin, Cecilia Pérez, sowie weitere Verantwortliche, die sich aus den Ermittlungen ergeben könnten. Als Anlass führt Vox die Vorfälle beim Auftritt von Santiago Abascal am 21. Oktober 2026 auf der Plaza de Camposagrado in Avilés an.

Der Partei zufolge blieb der von ihr beantragte Schutz für die Versammlung unzureichend. Dadurch seien Teilnehmer, Ordner und die Veranstaltung selbst Gefährdungen ausgesetzt gewesen. Juristisch stützt sich die Strafanzeige auf den Vorwurf eines pflichtwidrigen Unterlassens durch die zuständigen Behörden. Die Delegation der Regierung hatte in den vergangenen Tagen betont, die meisten Proteste seien friedlich verlaufen; für Zwischenfälle seien einige gewalttätige Gruppen verantwortlich. Zu den namentlich erhobenen Vorwürfen gegen Adriana Lastra und Cecilia Pérez lagen am Dienstag keine verwertbaren öffentlichen Stellungnahmen der Betroffenen vor.

Der Auftritt von Abascal in Avilés war von Protesten begleitet. Auch in A Coruña kam es am selben Tag zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und der Polizei. Die Vorfälle lösten eine Debatte über die Einsatzplanung, Sicherheitsabstände und die Verantwortung der Delegationen der Regierung aus. Vox schreibt die Störungen politischer Einflussnahme aus Madrid zu und spricht von einer organisierten Strategie gegen ihre Veranstaltungen. Polizeigewerkschaften kritisierten punktuell die operative Planung vor Ort; eine umfassende Bewertung der Einsätze liegt bislang nicht vor.

Mit der Anzeige in Avilés verfolgt Vox das Ziel, die strafrechtliche Verantwortlichkeit für den Schutz politischer Veranstaltungen klären zu lassen. Das Gericht muss nun prüfen, ob der Anfangsverdacht eines relevanten Unterlassens besteht und ob Ermittlungen einzuleiten oder auszuweiten sind. Ob die behaupteten Versäumnisse der Sicherheitsbehörden den Tatbestand einer Strafnorm erfüllen, ist offen und hängt von den Ergebnissen der polizeilichen und gerichtlichen Prüfungen ab.

Der Fall reiht sich in eine Serie politischer Auseinandersetzungen um Versammlungsfreiheit und öffentliche Sicherheit ein. Er betrifft unmittelbar Avilés, hat aber durch die parallelen Vorgänge in anderen Städten eine überregionale Dimension. Bis zur gerichtlichen Bewertung bleiben die zugeschriebenen Motive und Strategien politische Deutungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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