Die Asociación Española de Consumidores hat am 18. August 2026 aktuelle Vergleichsdaten zu den Ausgaben für den Schulstart („vuelta al cole“) veröffentlicht. Demnach geben Familien im Durchschnitt rund 635 Euro pro Kind an öffentlichen Schulen aus, etwa 733 Euro an konzertierten Schulen und rund 1.849 Euro an privaten Einrichtungen. Madrid verzeichnet die höchsten Beträge, während Asturien und Extremadura zu den günstigsten Autonomen Gemeinschaften zählen.
Die regionalen Abstände fallen je nach Schulträger unterschiedlich aus. In der öffentlichen Schule liegt der größte Abstand bei 200 Euro: In Madrid summiert sich der Erstaufwand auf etwa 756 Euro pro Kind, in Asturien auf rund 556 Euro. Für konzertierte Schulen nennt der Verband eine Differenz von 205 Euro zwischen Madrid (rund 825 Euro) und Galicien (etwa 620 Euro). Am stärksten klaffen die Ausgaben in der Privatschule auseinander: Eine Familie in Extremadura müsse mindestens 1.578 Euro einkalkulieren, in Madrid mindestens 1.923 Euro – ein Plus von 345 Euro.
Auch die Rangfolge innerhalb des öffentlichen Sektors ist ausdifferenziert: Nach Madrid gehören Katalonien (etwa 735 Euro), das Baskenland (rund 720 Euro) sowie Kantabrien und Navarra (jeweils etwa 710 Euro) zu den teuersten Regionen. Diese Einordnung stützt sich auf die vom Verband vorgelegten Preis- und Erfahrungswerte.
Zur Methodik führt der Verband aus, dass die Erhebung Preisabfragen und Befragungsdaten kombiniert. In allen drei Schulformen schlagen insbesondere Schulmaterial und -bücher zu Buche; hinzu kommen in vielen Fällen Uniform- oder Verwaltungsgebühren. Bei privaten und konzertierten Schulen fallen zudem Matrikel- und laufende Beiträge stärker ins Gewicht. Unterschiede zwischen den Regionen erklärt der Verband mit variierenden Gebührenstrukturen, unterschiedlichen Vorgaben und Praktiken der Schulen sowie dem jeweiligen Anteil öffentlicher und privater Plätze.
Aus Sicht der Asociación Española de Consumidores belasten die Kostenunterschiede die Haushaltsbudgets spürbar – vor allem dort, wo zusätzliche Beiträge üblich sind. Der Verband fordert mehr Transparenz bei allen Entgeltbestandteilen und gezielte Entlastungen für einkommensschwache Familien. Die genannten Beträge und die Datumsangabe beziehen sich auf die am 18. August 2026 veröffentlichten Unterlagen des Verbands; weitergehende Prognosen enthält die Mitteilung nicht.
Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).