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Valencianischer Bildungsstaatssekretär respektiert Lehrerdemos und fordert Dialog

Für Samstagabend sind in Valencia, Alicante und Castellón Demonstrationen für die öffentliche Schule geplant. Bildungsstaatssekretär Daniel McEvoy betont Respekt vor dem Protest und ruft zu mehr Verhandlung statt Konfrontation auf.

Der Bildungsstaatssekretär der Comunitat Valenciana, Daniel McEvoy, hat vor den für Samstagabend angesetzten Demonstrationen in Valencia, Alicante und Castellón seinen „absoluten Respekt“ für das Protestrecht bekräftigt und zugleich „mehr Verhandlung und weniger Konfrontation“ gefordert. Die Kundgebungen stehen unter dem Motto „Per la dignitat de l’escola pública. La lluita continua“ und richten sich gegen aus Sicht der Organisatoren unzureichende Fortschritte bei Personal, Inklusion, Infrastruktur und Sprachpolitik.

Zum Protest haben unter anderem die Plataforma per l’Ensenyament Públic sowie Gewerkschaften und lokale Zusammenschlüsse aufgerufen. Die Mobilisierung knüpft an Arbeitsniederlegungen im späten Frühjahr an. Hintergrund ist ein länger schwelender Konflikt zwischen Bildungsvertretungen und dem Bildungsressort der Generalitat Valenciana. Die Organisatoren verlangen unter anderem mehr Stellen zur Senkung der Klassenfrequenzen, eine schnellere Vertretungsbesetzung, zusätzliche Mittel für inklusive Förderung sowie eine Stärkung des Unterrichts in valencianischer Sprache.

Die Conselleria d’Educació verweist demgegenüber auf bereits ergriffene Schritte und begrenzende Vorgaben. Laut Ressortangaben wurden Gehaltsverbesserungen vereinbart, die zum Schuljahresbeginn greifen. Zugleich betont die Verwaltung, dass strukturelle Anpassungen Zeit und zusätzliche Haushaltsmittel erforderten. McEvoy unterstrich, Ziel der Regierung sei es, den Dialog mit den Bildungsakteuren fortzusetzen; Konfrontation helfe weder Schulen noch Schülerinnen und Schülern.

Die Demonstrationen sind für den Samstagabend in den drei Provinzhauptstädten Valencia, Alicante und Castellón angekündigt; lokale Routen und Uhrzeiten wurden von den Veranstaltern im Vorfeld veröffentlicht. Die Polizei hat entsprechende Verkehrsbeeinträchtigungen angekündigt. Unabhängige Teilnehmerprognosen liegen vorab nicht vor.

In der Sache stehen sich teils klare Positionen gegenüber: Während die Bildungsgewerkschaften verbindliche und termingenaue Zusagen zu Personalschlüsseln, inklusiver Ausstattung und Sprachunterricht verlangen, mahnt die Regionalregierung realistische Zeitpläne an und verweist auf den laufenden Haushaltsprozess. Beide Seiten halten Gespräche für notwendig; ob die angekündigten Proteste neuen Druck auf Verhandlungen entfalten, bleibt offen.

Faktisch gesichert sind Termin und Orte der Kundgebungen sowie die Wortmeldung McEvoys, die in regionalen Medien dokumentiert ist. Offene Punkte betreffen die Reichweite der zugesagten Maßnahmen und den Zeitrahmen weiterer Reformen. Die nächsten Schritte hängen von den in Aussicht gestellten Gesprächsrunden zwischen der Conselleria d’Educació und den Bildungsvertretungen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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