Die Stadtverwaltung von Valencia hält an den offiziellen Veranstaltungen zum 9. Oktober 2026, dem Tag der Comunitat Valenciana, fest. Bürgermeisterin María José Catalá erklärte, das städtische Programm stehe weiterhin und die Absicht des Rathauses sei, die Feierlichkeiten so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Sie betonte, sie habe nicht die Absicht, Akte zu verschieben, zu verlegen oder abzusagen. Für nicht genehmigte Versammlungen auf öffentlichen Plätzen verwies sie auf die Zuständigkeit der staatlichen Behörden.
Die Delegation der Regierung in der Comunitat Valenciana teilte am 7. Oktober mit, die derzeitigen Umstände reichten nicht aus, um das Protestcamp auf der Plaça de l'Ajuntament zwangsweise zu räumen. Delegierte Pilar Bernabé machte damit klar, dass eine polizeiliche Räumung aktuell nicht vorgesehen ist und rechtlich weiter geprüft werde. Damit bleibt die Verantwortungslage zwischen Stadt und Staat vorerst unverändert: Das Rathaus plant die Programmpunkte, die Delegation der Regierung entscheidet über etwaige Eingriffe bei Versammlungen.
Die Acampada por el derecho a la vivienda, die seit Tagen auf dem Rathausplatz ausharrt, kündigte an, den Protest nicht vollständig zu verlagern. Sprecher erklärten, einzelne Zelte könnten temporär umgestellt werden, eine pauschale Verlegung des gesamten Camps sei jedoch nicht machbar. Zugleich berichtete die Bewegung am 7. Oktober von konstruktiven Kontakten mit den staatlichen Behörden und verwies auf Lösungen in Arbeit, damit die offiziellen Akte weitgehend normal stattfinden können. Auch das Rathaus bestätigte Gespräche über praktikable Abläufe und Sicherheitsfragen.
In der Regionalpolitik zeigen sich klare Linien: Partido Popular und Vox fordern, die Feierlichkeiten dürften durch das Camp nicht behindert werden. PSPV und Compromís halten Protest und offizielle Akte für vereinbar und warnten vor weiterer Polarisierung. Konkrete Änderungen am Ablauf des Programms zum 9. Oktober 2026 wurden bis Redaktionsschluss nicht beschlossen.
Stand 7. Oktober 2026: Das Rathausprogramm bleibt bestehen; eine Räumung des Camps ist nicht angeordnet. Stadt und Delegation der Regierung koordinieren mit den Organisatoren des Protests, um den Ablauf der Veranstaltungen auf dem Plaça de l'Ajuntament zu sichern. Aussagen von María José Catalá und Pilar Bernabé sowie Mitteilungen der Acampada bilden die Grundlage für den aktuellen Stand.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).