Aktuell

Unwettergefahr in Spanien hält an, Regen lässt nach

AEMET meldet für den 3. Oktober weniger intensive Niederschläge, warnt aber weiter vor lokalen Starkregen und Gewittern auf der Halbinsel und den Balearen.

Die instabile Wetterlage über Spanien setzt sich am 3. Oktober fort. Nach Angaben der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) lässt die Regenintensität in vielen Gebieten der Iberischen Halbinsel und auf den Balearen nach. Zugleich bleibt das Risiko für örtlich kräftige Schauer, Gewitter und kurzzeitige Überflutungen bestehen. Betroffen sind laut den amtlichen Warnungen vor allem die Balearen sowie Teile von Katalonien und der Valencianischen Gemeinschaft; punktuell sind auch Abschnitte im Landesinneren von Schauern und Gewittern erfasst.

Als meteorologischer Hintergrund nennt Protección Civil y Emergencias eine Kombination aus kühlerer Luft in mittleren Höhen und feuchter Mittelmeerzufuhr. Diese Konstellation begünstigt in den östlichen und nordöstlichen Landesteilen sowie auf den Inseln die Ausbildung kräftiger Konvektion. Die Behörde hatte bereits Ende September vor einer Phase anhaltender Instabilität gewarnt, die nach derzeitigem Kenntnisstand bis in die ersten Oktobertage andauern kann. Dabei handelt es sich um eine Prognose, deren Details je nach regionaler Entwicklung täglich angepasst werden.

Die regionalen AEMET-Bulletins sehen für heute überwiegend gelbe und lokal orange Warnstufen vor, insbesondere dort, wo Gewitterzellen stationär werden und in kurzer Zeit größere Regenmengen bringen können. Entspannungstendenzen bei der Flächenintensität des Regens schließen nach Einschätzung der Meteorologen punktuelle Extremereignisse nicht aus. Für das Seegebiet rund um die Balearen weist die maritime Vorhersage zusätzlich auf Schauerlinien und Gewitter mit auffrischendem Wind hin; Seegang und Sicht können zeitweise eingeschränkt sein.

Behörden empfehlen Vorsicht im Straßenverkehr wegen Aquaplaning und schlechter Sicht, das Meiden unterführter Bereiche und Senken bei Starkregen sowie die Beachtung amtlicher Hinweise. AEMET und Protección Civil raten dazu, regionale Warnmeldungen laufend zu verfolgen und Aufenthalte in gefährdeten Zonen während Gewittern zu vermeiden. Einsatzkräfte halten lokal erhöhte Bereitschaften vor, um auf Überflutungen, Ausfälle einzelner Verkehrsverbindungen und wetterbedingte Zwischenfälle reagieren zu können.

Ein belastbarer Ausblick über den 5. Oktober hinaus ist nach heutigem Stand nicht möglich. Die weitere Entwicklung hängt von der Verlagerung der kühleren Luft in der Höhe und von der Feuchtezufuhr über dem Mittelmeer ab. AEMET will die Lageeinschätzung fortlaufend aktualisieren und die Warnstufen entsprechend anpassen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk