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Unwetter Adam überflutet Pego und Oliva: Hubschrauber retten, eine Tote

Starkregen der DANA Adam hat in Pego und Oliva Überschwemmungen ausgelöst. Rettungsteams evakuierten Menschen per Hubschrauber; in Oliva wurde eine Tote gefunden. Behörden sperrten Straßen und warnten per ES-Alert.

Heftiger Starkregen durch die DANA Adam hat am 19. Oktober in der Comunitat Valenciana weite Gebiete überflutet. Besonders betroffen waren Pego in der Provinz Alicante und Oliva in der Provinz Valencia. Binnen Stunden stiegen die Pegel in Straßen und Siedlungen, tieferliegende Zonen wurden überflutet. Ein Bewohner aus Pego schilderte, vor seiner Haustür habe sich ein Fluss aus Schlammmassen gebildet. Mehrere Menschen mussten auf Dächern ausharren, bis die Luftrettung sie aufnahm.

Die Rettungsarbeiten wurden am Montagvormittag ausgeweitet. Die Unidad Militar de Emergencias, die Feuerwehr, die Guardia Civil, Salvamento Marítimo und örtliche Polizeikräfte koordinierten Evakuierungen, Suchgänge und Hubschrauberflüge. Die Generalitat Valenciana aktivierte Warnmeldungen über ES-Alert, sperrte Straßen und rief dazu auf, Fahrten in den betroffenen Gebieten zu unterlassen. Der integrierte Krisenstab Cecopi tagte zur Lagekoordination.

In Oliva bestätigten die Einsatzkräfte während der Räumungseinsätze den Fund einer toten Frau. Angaben zu weiteren Opfern und zum Gesamtschaden lagen zunächst nicht abschließend vor. Nach Behördenangaben haben die Prioritäten in dieser Phase Menschenrettung, medizinische Erstversorgung und die Sicherung kritischer Infrastruktur.

Die meteorologische Lage führte in kurzer Zeit zu ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen. Vollgesogene Böden und das rasche Anschwellen von Barrancos und kleineren Flussläufen verschärften die Situation. In der Marjal de Pego-Oliva, einem tieferliegenden Feuchtgebiet zwischen beiden Gemeinden, staute sich das Wasser besonders stark. Aus dem Umland wurden zusätzliche Kräfte zur Unterstützung angefordert.

Betroffen sind neben den Ortskernen von Pego und Oliva auch Teile der Comarcas La Safor und Marina Alta. Kommunen sperrten Zufahrten, leiteten den Verkehr um und richteten temporäre Unterkünfte ein. Die Wetterdienste warnten vor weiteren lokalen Überflutungen in gesättigten Einzugsgebieten und rieten dringend davon ab, gesperrte Bereiche zu betreten oder eigene Rettungsversuche zu unternehmen.

Für die kommenden Tage kündigten die Behörden eine genaue Schadensaufnahme an. Über Hilfen für Betroffene, die Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur und mögliche Präventionsmaßnahmen wird nach der Stabilisierung der Lage entschieden. Die Berichte stützen sich auf Mitteilungen der Einsatzkräfte und der regionalen Behörden vom 19. Oktober; belastbare Gesamtzahlen wollen die zuständigen Stellen erst nach Abschluss der akuten Rettungsphase veröffentlichen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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