Mit 303 beteiligten Forschenden hat die Universität von Oviedo bei der diesjährigen Noche Europea de los Investigadores einen Rekord verzeichnet. Die Hochschule verwandelte am Freitag ihre Räume in Oviedo und Gijón in ein offenes Labor und bot knapp 100 Aktivitäten an 50 Ständen an. Veranstaltungsorte waren das Edificio Histórico in Oviedo sowie die Colegiata de San Juan Bautista in Gijón. Nach Angaben der Universität beteiligten sich 169 Frauen und 134 Männer an den Programmpunkten.
Die Veranstalter betonen, dass der Rekord sowohl die Zahl der Mitwirkenden als auch die Breite des Angebots betrifft. Gezeigt wurden interaktive Experimente, Demonstrationen aus aktuellen Forschungsfeldern und Formate für Schulklassen und Familien. Ziel der Aktivitäten war es, Forschung lebensnah zu erklären und die Hemmschwelle für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu senken. Die Universität hatte mit einem starken Publikumsandrang gerechnet und die Veranstaltungen bewusst in zentral gelegene, leicht zugängliche Orte verlegt.
Die Noche Europea de los Investigadores ist eine europaweite Initiative zur Wissenschaftskommunikation, die jährlich zeitgleich in zahlreichen Städten stattfindet. Die Universität von Oviedo beteiligt sich seit Jahren an dem Format und hat ihr Programm nach eigener Darstellung kontinuierlich ausgebaut. In Asturien tragen neben der Universität regelmäßig lokale Institutionen zum Rahmenprogramm bei. Für die aktuelle Ausgabe betonte die Hochschule die Zusammenarbeit mit städtischen Partnern und den Einsatz barrierefreier Angebote.
Der Rekord wird an der Universität als sichtbarer Erfolg für die Öffentlichkeitsarbeit gewertet. Konkrete Folgemaßnahmen – etwa die Ausweitung bestimmter Formate oder eine Verstetigung zusätzlicher Angebote – sollen nach Auswertung der Rückmeldungen geprüft werden. Endgültige Besucherzahlen, thematische Schwerpunkte einzelner Stände und mögliche Kooperationen, die aus den Gesprächen vor Ort hervorgehen, will die Universität nach Abschluss der Auswertung veröffentlichen. Abweichende Angaben durch Behörden oder unabhängige Evaluationen lagen zunächst nicht vor.
In Spanien fanden am selben Abend auch in anderen Städten Veranstaltungen im Rahmen der Noche Europea de los Investigadores statt. Der Schwerpunkt in Asturien lag jedoch klar auf den beiden Standorten der Universität von Oviedo. Der diesjährige Rekord unterstreicht aus Sicht der Organisatoren das wachsende Interesse an direktem Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft – und setzt der Universität eine Messlatte für kommende Ausgaben.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).