Kantabrien

Unión General de Trabajadores startet heute Forum zum demografischen Wandel in Puente Viesgo

Vom 28. bis 30. September 2026 diskutiert die Unión General de Trabajadores in Puente Viesgo beim Forum „El derecho a quedarse“ Wege gegen Abwanderung und für die ländliche Entwicklung.

Die spanische Gewerkschaft Unión General de Trabajadores (UGT) eröffnet am Montag, 28. September 2026, um 15.30 Uhr im Gran Hotel Balneario von Puente Viesgo (Kantabrien) ein nationales Fachforum zum demografischen Wandel und zur Entwicklung ländlicher Räume. Unter dem Titel „El derecho a quedarse“ ist das Programm bis Mittwoch, 30. September, mit 15 Fachbeiträgen und insgesamt 34 geladenen Referentinnen und Referenten angesetzt.

Zum Eröffnungsakt sind Vertreter aus Politik und Kommunen angekündigt: María Jesús Susinos, Consejera de Desarrollo Rural, Ganadería, Pesca y Alimentación der Regierung von Kantabrien, der Delegado del Gobierno in Kantabrien, Pedro Casares, der Bürgermeister von Puente Viesgo, Óscar Villegas, sowie Ángel Sainz, Präsident des Grupo de Acción Local Valles Pasiegos. Seitens der Gewerkschaft sprechen die stellvertretende Generalsekretärin der UGT, Lola Navarro, und der Generalsekretär von UGT in Kantabrien, Mariano Carmona.

Laut Veranstaltern verbindet das Treffen akademische Vorträge, politische Beiträge und Praxisberichte aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zu den Schwerpunkten zählen Beschäftigungsperspektiven im ländlichen Raum, Mobilität und Daseinsvorsorge, Zugang zu Wohnraum, die Nutzung europäischer und nationaler Fördermittel sowie Anpassung an den Klimawandel. Ziel ist es, Handlungsoptionen zu bündeln, die Abwanderung bremsen und die Ansiedlung von Unternehmen sowie Fachkräften in strukturschwächeren Regionen erleichtern. Zugleich sollen erfolgreiche Lokalentwicklungsansätze, etwa aus den Valles Pasiegos, vergleichbar gemacht werden.

Die UGT stellt das Treffen als technisch orientierten Austausch im nationalen Rahmen dar, der regionale Erfahrungen für die Breite aufbereitet. Erwartet wird eine Bestandsaufnahme aktueller Hindernisse – von unzureichender Verkehrsanbindung über die Sicherung von Gesundheits- und Bildungsangeboten bis zu digitalen Infrastrukturen. Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Initiativen und lokaler Aktionsgruppen sollen ihre Projekte vorstellen und zur Übertragbarkeit diskutieren.

Nach Angaben der Organisatoren ist zum Abschluss am Mittwoch ein Resümee mit Ausblick geplant. Ergebnisse, Empfehlungen und die Liste der Teilnehmenden will die UGT nach dem Forum veröffentlichen. Ob daraus formelle Beschlüsse oder konkrete Fördervereinbarungen hervorgehen, bleibt offen und hängt von anschließenden Abstimmungen zwischen beteiligten Institutionen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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