Wirtschaft

Touristenausgaben in Spanien im August 2026 bei 17,838 Milliarden Euro – Anstieg um 9,2 Prozent

Das Instituto Nacional de Estadística meldet am 2. Oktober 2026 vorläufige EGATUR-Daten: Ausgaben internationaler Besucher erreichten im August 17,838 Milliarden Euro; das gasto medio diario stieg auf 202 Euro.

Kurzmeldung

Das Instituto Nacional de Estadística (INE) veröffentlichte am 2. Oktober 2026 vorläufige Ergebnisse der Encuesta de Gasto Turístico (EGATUR) für August 2026. Demnach belief sich das gesamte Ausgabenvolumen internationaler Besuchender in Spanien im Berichtsmonat auf 17,838 Milliarden Euro, ein Anstieg um 9,2 Prozent gegenüber August 2025. Der INE weist ausdrücklich auf den vorläufigen Charakter dieser Zahlen hin; eine Revision der Zeitreihen ist für März 2027 vorgesehen.

Wesentliche Kennziffern: Das gasto medio diario – der durchschnittliche Tagesaufwand pro Person – nahm um 1,9 Prozent auf 202 Euro zu. Der durchschnittliche Betrag je Aufenthalt lag mit 1.455 Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Nach Herkunftsländern entfielen im August 18,9 Prozent des Gesamtaufkommens auf das Reino Unido, 12,6 Prozent auf Frankreich und 11,1 Prozent auf Deutschland. In der kumulierten Betrachtung von Januar bis August 2026 summierten sich die Ausgaben auf 99,892 Milliarden Euro (+8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum).

Regional dominierten im August Illes Balears (22,8 Prozent des Gesamtaufkommens), Katalonien (18,7 Prozent) und Andalusien (15,7 Prozent). Hinsichtlich der Ausgabenstruktur blieb Alojamiento hotelero die prägende Position: 63,4 Prozent der erfassten Ausgaben entfielen auf Beherbergung in Hotels; diese Position verzeichnete ein jährliches Wachstum von 7,4 Prozent. Weitere wichtige Posten waren Pauschalreiseleistungen und Aktivitäten, die zusammen ein deutliches Gewicht im Ausgabemix haben.

Die vorläufigen Daten deuten auf eine Kombination aus mehr Besuchenden und einer gewissen Aufwertung der Nachfrage hin, etwa durch höhere Ausgaben für Unterkunft und Aktivitäten. Kurzfristig bedeutet das für touristisch geprägte Regionen erhöhte Einnahmen für das Gastgewerbe, zugleich aber stärkeren Druck auf Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Umweltziele. Die INE-Note betont, dass geringfügige Anpassungen bei Monats- und Regionalwerten bis zur Revision möglich sind; das grundsätzliche Bild eines kräftigen Ausgabenwachstums im August 2026 bleibt nach aktueller Datenlage bestehen.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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