Auf der Landstraße GC-100 ist am Samstagabend gegen 23.00 Uhr bei Cuatro Puertas in der Gemeinde Telde (Gran Canaria) ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen und rund 40 Meter einen Abhang hinabgestürzt. Dabei wurden der 42 Jahre alte Fahrer und ein siebenjähriges Mädchen verletzt. Nach Angaben des Servicio de Urgencias Canario erlitt der Mann schwere Mehrfachverletzungen und wurde in das Hospital Universitario Insular de Gran Canaria gebracht; das Mädchen mit Gesichts- und Kopfverletzungen wurde in das Hospital Universitario Materno Infantil de Canarias verlegt.
Wie das CECOES 112 mitteilte, blieb das Fahrzeug nach dem Absturz auf dem Dach liegen. Einsatzkräfte des Consorcio de Emergencias de Gran Canaria mussten den eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack befreien. Teams des Servicio de Urgencias Canario übernahmen die medizinische Erstversorgung noch an der Unfallstelle. Die Guardia Civil sicherte den Bereich, regelte den Verkehr und leitete die Aufnahme des Unfallberichts ein. Die Koordination des Einsatzes erfolgte über das CECOES 112.
Der betroffene Abschnitt der GC-100 verbindet Ortschaften an der Ostküste von Gran Canaria und verläuft bei Cuatro Puertas teils kurvenreich entlang von Hanglagen. Abstürze in Barrancos erschweren regelmäßig die Rettung, weil Höhenunterschiede und lose Geröllfelder den Zugang für Feuerwehr und Sanitäter behindern und eine technische Rettung mit Sicherungsmitteln erforderlich machen können. Angaben dazu, ob weitere Fahrzeuge beteiligt waren, lagen zunächst nicht vor.
Zu den Ursachen des Unfalls machten die Behörden am Sonntag zunächst keine Angaben. Weder zum möglichen Einfluss von Geschwindigkeit oder technischen Defekten noch zu Alkohol- oder Drogenkonsum wurden Informationen veröffentlicht. Die Identität der Verletzten wurde nicht genannt. Zuständig für die Ermittlungen ist die Verkehrseinheit der Guardia Civil; sie erstellt den amtlichen Bericht und wertet Spuren sowie Aussagen aus. Über die Dauer eventueller Sperrungen auf der GC-100 informierten die Einsatzkräfte nicht. Weitere Mitteilungen des Consorcio de Emergencias de Gran Canaria oder des Servicio de Urgencias Canario zum Gesundheitszustand der Verletzten standen zunächst aus.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).