Kanaren

Taucher stirbt vor Radazul auf Teneriffa – Wiederbelebung ohne Erfolg

Vor Radazul in der Gemeinde El Rosario ist am 12. September 2026 ein Taucher ums Leben gekommen. Rettungskräfte konnten ihn trotz Wiederbelebung nicht retten.

Ein Mann ist am 12. September 2026 beim Tauchen vor der Küste von Radazul in der Gemeinde El Rosario auf Teneriffa gestorben. Nach Angaben des Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES 112) der Regierung der Kanarischen Inseln ging die Notrufmeldung um 10:34 Uhr ein. Demnach befand sich der Taucher nahe der Küste in akuter Notlage, woraufhin die Leitstelle die zuständigen See- und Rettungsdienste alarmierte.

Am Einsatz beteiligt waren Salvamento Marítimo, der örtliche Strandrettungsdienst, das Servicio de Urgencias Canario (SUC) sowie Policía Local und Guardia Civil. Der Betroffene wurde von einer Bootseinheit an den Hafen von Radazul herangebracht. Beim Eintreffen der sanitätsdienstlichen Kräfte befand sich der Mann in einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Das SUC setzte eine intensivmedizinisch ausgestattete Ambulanz und einen Rettungswagen mit Grundausstattung ein. Das medizinische Team leitete umgehend Basis- und erweiterte Reanimationsmaßnahmen ein, die jedoch ohne Erfolg blieben. Der Tod des Mannes wurde am Einsatzort festgestellt.

Die Behörden machten zunächst keine weiteren Angaben zur Identität des Verstorbenen. Auch Alter, Erfahrungsstand und nähere Umstände des Vorfalls wurden nicht veröffentlicht. Unklar ist derzeit, ob ein akutes medizinisches Ereignis, ein Ausrüstungsdefekt oder äußere Einflüsse zum Unglück geführt haben. Angaben zu möglichen Begleitpersonen oder zur Art des geplanten Tauchgangs liegen nicht vor.

Policía Local und Guardia Civil sicherten den Einsatzbereich und unterstützten die Koordination zwischen den Diensten. Ob und in welchem Umfang Ermittlungen zur Klärung der Todesursache eingeleitet werden, teilten die Behörden zunächst nicht mit. In Fällen tödlicher Unglücke sind Such- und Rettungseinsätze, Transport an Land und anschließende Feststellung des Todes durch den Rettungsdienst übliches Vorgehen; weitergehende Untersuchungen erfolgen in der Regel durch die zuständigen Sicherheits- und Justizbehörden.

CECOES 112 ist die zentrale Leitstelle des Gobierno de Canarias für Notfälle und Sicherheit. Sie koordiniert je nach Lage See-, Land- und Luftrettung und bindet neben den Gesundheitsdiensten auch Polizei- und Zivilschutzkräfte ein. Salvamento Marítimo übernimmt auf See Such- und Rettungsaufgaben, während das Servicio de Urgencias Canario die medizinische Versorgung vor Ort und den Transport organisiert.

Stand der Informationen ist die Mitteilung von CECOES 112 vom 12. September 2026. Weitere Einzelheiten kündigten die Behörden zunächst nicht an.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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