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Sumar weist Monteros Ruf nach offenen Vorwahlen zurück und hält am Fahrplan fest

Nach Irene Monteros Vorstoß für offene Vorwahlen bekräftigt Sumar wenige Tage später seinen eigenen Fahrplan und lehnt ein sofortiges Primarias-Modell ab. Souveränistische Linke planen eigene Listen, Gabriel Rufián beschränkt seine Option auf Katalonien.

Wenige Tage nach dem Vorstoß von Irene Montero für offene Vorwahlen beharrt das Bündnis Sumar auf seinem eigenen Fahrplan und sieht derzeit keinen Anlass, ein von Podemos gefordertes Primarias-Modell zu übernehmen. Vertreterinnen und Vertreter von Sumar sowie Partnerparteien signalisierten zwischen 14. und 19. September, dass interne Abstimmungen fortgesetzt würden – ohne kurzfristige Änderung der Verfahren und weiterhin ohne benannte Spitzenkandidatur.

Montero hatte am 12. September erklärt, Podemos setze auf „offene Vorwahlen“, an denen auch Nicht-Mitglieder teilnehmen könnten, um eine gemeinsame linke Liste für die kommenden Parlamentswahlen zu bilden. Ziel sei es, die Zersplitterung links der Sozialisten zu überwinden und die Führungsfrage transparent zu klären. Der Vorschlag ist auf die vor den Wahlen 2027 erwarteten Weichenstellungen im linksalternativen Lager gerichtet.

Aus Kreisen von Sumar, Izquierda Unida, Más Madrid und den Comuns war in den Tagen nach der Ankündigung zu hören, die Initiative sei nicht abgestimmt worden. Man arbeite an einer gemeinsamen, schrittweise in den Gremien zu beschließenden Vorgehensweise und wolle ein „mediatisches Schnellverfahren“ vermeiden. Zugleich wurde betont, dass die Tür für Absprachen grundsätzlich offen bleibe, konkrete Zusagen zu gemeinsamen Vorwahlen oder zur Bestimmung einer gemeinsamen Führung aber noch nicht vereinbart seien.

Parallel bekräftigen die souveränistischen Linkskräfte, eigenständige Listen mit regionalem Profil anzustreben. Gabriel Rufián von der ERC, der zuvor die Möglichkeit eines landesweiten Bündnisses angedeutet hatte, begrenzt seine Option inzwischen auf Katalonien. Dies schwächt die Aussicht auf eine einzige breite Sammlungsbewegung links der Sozialisten zusätzlich.

Der Konflikt verläuft weniger entlang von Personalfragen als entlang der Verfahren. Podemos drängt auf größtmögliche Beteiligung durch offene Vorwahlen; Sumar setzt auf interne Aushandlung und einen stufenweisen Fahrplan. Solange keine verbindliche Einigung zwischen Sumar und Podemos zustande kommt, bleibt die Fragmentierung ein politischer Faktor. Konkrete Entscheidungstermine für eine gemeinsame Liste oder ein gemeinsames Nominierungsverfahren liegen nicht vor. Für die Wahlen 2027 dürfte damit entscheidend sein, ob die Streitpunkte – Auswahlmodus, Programmatik und Markenführung – bald geklärt werden. Andernfalls drohen parallele Kampagnen und wechselseitige Blockaden im linken Spektrum.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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