Auf La Palma hat es am Mittwoch, dem 4. November 2026, in den frühen Morgenstunden einen erneuten teilweisen Stromausfall gegeben. Nach übereinstimmenden Berichten von Europa Press, RTVC und La Razón waren rund 13.740 Anschlüsse etwa 22 Minuten ohne Versorgung. Der Vorfall wurde gegen 07:23 Uhr Ortszeit registriert; der Dienst war kurz darauf wiederhergestellt.
Als unmittelbare Ursache nannte Endesa das ungeplante Abschalten mehrerer Erzeugungsgruppen im Kraftwerk Los Guinchos. Die genaue Störungsursache werde geprüft. Medienberichten zufolge koordinierte Red Eléctrica die Stabilisierung des Netzes und die Wiederzuschaltung, nachdem die betroffenen Einheiten neu gestartet worden waren. Hinweise auf Personenschäden oder größere materielle Schäden lagen zunächst nicht vor.
Der Ausfall ereignete sich nur zwei Tage nach dem vollständigen Blackout vom 2. November 2026, der auf der Insel als cero energético bezeichnet wird. Damals war La Palma vorübergehend komplett ohne Strom. Der neuerliche Zwischenfall verstärkt die Debatte über die Anfälligkeit der Stromversorgung auf der Insel und die Notwendigkeit schneller technischer Nachrüstungen. Während die Ermittlungen zur Ursache laufen, betonen die Betreiber, dass die Versorgungssicherheit priorisiert werde und provisorische Maßnahmen zur Netzstabilität bereitstünden.
Endesa kündigte an, interne Analysen der betroffenen Gruppen in Los Guinchos zu vertiefen. Red Eléctrica verwies laut Berichten darauf, dass die Inselnetze aufgrund ihrer Größe und Struktur empfindlicher auf plötzliche Last- oder Erzeugungsschwankungen reagieren können als das spanische Festlandnetz. Fachleute sehen darin einen Grund, die automatischen Schutz- und Wiederanfahrkonzepte auf den Kanaren regelmäßig anzupassen.
Die Abfolge – vollständiger Ausfall am 2. November und teilweiser Ausfall 22 Minuten am 4. November 2026 – rückt die Instandhaltung und Modernisierung der Erzeugungsanlagen erneut in den Fokus. Politische Bewertungen oder die Zuweisung von Verantwortung blieben zunächst verhalten; belastbare Angaben zu finanziellen Folgen liegen nicht vor. Priorität hat nach Angaben der beteiligten Stellen die Klärung der technischen Ursache und das Verhindern weiterer Abschaltungen im laufenden Betrieb.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die nachprüfbaren Kerndaten: Datum und Uhrzeit des Ereignisses (4. November 2026, etwa 07:23 Uhr), die Dauer der Unterbrechung (22 Minuten), die Größenordnung der betroffenen Anschlüsse (13.740), der Standort der Störung (Kraftwerk Los Guinchos) sowie laufende Untersuchungen durch Endesa in Abstimmung mit dem Netzbetreiber Red Eléctrica.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).