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Stiftung fliegt 3,5 Tonnen Hundefutter per Helikopter in die Picos de Europa

Die Fundación para la Conservación del Quebrantahuesos hat in diesem Sommer rund 3,5 Tonnen Futter per Helikopter zu Herdenschutzhunden auf schwer zugänglichen Almen in Asturias und Cantabria gebracht.

Die Fundación para la Conservación del Quebrantahuesos (FCQ) hat in diesem Sommer rund 3,5 Tonnen Hundefutter per Helikopter zu Herdenschutzhunden in den Picos de Europa geflogen. Nach Angaben der Stiftung richtet sich der Lufttransport an Mastins, die Schaf- und Rinderherden auf hochgelegenen Weiden in Asturias und Cantabria begleiten. Viele der Futterstellen seien wegen der Topografie nur aus der Luft verlässlich zu erreichen.

Mit der Maßnahme will die FCQ das Tierwohl der Arbeitshunde sichern und die extensive Weidewirtschaft stützen. Diese Form der Bewirtschaftung, so die Stiftung, trage zur Pflege der Kulturlandschaft bei und fördere die biologische Vielfalt in dem Nationalpark. Die Lieferung erfolgt an Betriebe, die an der Marke Pro-Biodiversidad teilnehmen; Produkte dieser Marke, darunter Lechazo Pro-Biodiversidad, werden unter anderem bei Alimerka und in Supermärkten der Kette Lupa verkauft.

Die FCQ verweist darauf, dass der regelmäßige Helitransport logistische Engpässe im Bergsommer überbrückt und die traditionelle Herdenschutzpraxis stabilisiert. Zugleich sollen Konflikte zwischen Nutztierhaltung und Wildtieren verringert werden. Nach Darstellung der Stiftung erleichtert eine verlässlich versorgte Hundestaffel die Koexistenz mit großen Beutegreifern und Aasfressern und stabilisiert Nahrungsnetze, von denen Arten wie der Bartgeier und der Schmutzgeier profitieren. In den Picos de Europa führt die FCQ seit Jahren ein Wiederansiedlungsprogramm für den Bartgeier durch, das inzwischen auch über das LIFE Pro Quebrantahuesos gefördert wurde.

Der aktuelle Helikoptereinsatz knüpft an vergleichbare Aktionen der vergangenen Jahre an. Er ist nach FCQ-Angaben eine Hilfsmaßnahme für die Arbeitshunde während des Sommeraufenthalts der Herden auf den Hochweiden; es handelt sich weder um staatliche Lieferungen noch um regelmäßige kommerzielle Transporte. Die Stiftung verbreitete Einzelheiten in einer Mitteilung und über ihre Projektkanäle.

In den Picos de Europa überlappen sich Weide- und Schutzinteressen dreier Autonomieregionen. Der nun bestätigte Lufttransport betrifft die kantabrische und die asturische Seite des Gebirges. Behörden beider Regionen verweisen seit Längerem darauf, dass gut organisierter Herdenschutz, zu dem ausgebildete Hunde zählen, ein zentrales Element zur Verringerung von Viehverlusten ist. Die aktuelle Aktion der FCQ stützt diese Linie praktisch, indem sie den Zugang zu Futter in schwer erreichbarem Gelände sicherstellt und damit die Einsatzfähigkeit der Tiere über die gesamte Almsaison hinweg stabil hält.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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