Katalonien

Starkregen unterbricht Barcelonas Metro: L4 und L11 nur teils in Betrieb

Nach nächtlichen Überschwemmungen meldet TMB am Donnerstagmorgen eingeschränkten Metro-Verkehr in Barcelona. L4 fährt nur zwischen La Pau und Verdaguer; auf der L11 ist der Abschnitt zu Can Cuiàs unterbrochen.

Heftiger Regen hat in der Nacht zum Donnerstag in Barcelona Stationseingänge und Gleise überflutet und den Metro-Betrieb deutlich gestört. Am Morgen teilte Transports Metropolitans de Barcelona mit, dass mehrere Linien nur eingeschränkt verkehren.

Am stärksten betroffen ist die L4: Sie fährt vorerst nur zwischen La Pau und Verdaguer. Der nördliche Abschnitt blieb gesperrt; für die ausgefallenen Halte wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Auch die L11 ist nur teilstreckenweise in Betrieb und verkehrt zwischen Trinitat Nova und Ciutat Meridiana. Der Abschnitt bis Can Cuiàs bleibt bis auf Weiteres unterbrochen. Auf der L10 Nord ist der Zugang Marquès de Sant Mori der Station La Salut geschlossen.

Die L1, die in der Nacht ebenfalls von Wassereinbrüchen betroffen war, lief am Morgen weitgehend wieder regulär. In der Station Fabra i Puig blieb jedoch der zentrale Bahnsteigbereich außer Betrieb. TMB begründete die Sperrungen mit eingedrungenem Wasser, das an mehreren Punkten abgepumpt werden müsse, bevor eine sichere Wiederaufnahme des Normalbetriebs möglich sei.

Die Einschränkungen konzentrieren sich auf das Stadtgebiet Barcelona. Über überregionale oder landesweite Auswirkungen auf den Bahnverkehr lagen am Morgen keine Meldungen vor. Nach Angaben des Betreibers sind Techniker im Einsatz, um überflutete Abschnitte zu sichern, Anlagen zu trocknen und beschädigte Ausrüstung zu prüfen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten könne entschieden werden, wann gesperrte Bereiche wieder geöffnet werden.

Für Pendlerinnen und Pendler bedeutet dies verlängerte Reisezeiten und Umstiege. TMB empfiehlt, vor Fahrtantritt die aktuellen Hinweise zu prüfen und zusätzliche Zeit einzuplanen. Konkrete Uhrzeiten für die vollständige Wiederherstellung nannte der Betreiber zunächst nicht; sie hängen vom Fortschritt der Abpumparbeiten und Sicherheitsprüfungen ab. Prognosen über einen exakten Zeitpunkt der Normalisierung wurden nicht ausgegeben.

Die nächtlichen Niederschläge hatten in mehreren Stadtteilen kurzfristig zu hohen Wasserständen geführt. Vereinzelt waren Zugänge zu Stationen unpassierbar, wodurch aus Sicherheitsgründen Sperrungen notwendig wurden. Hinweise auf Verletzte lagen bis zum Morgen nicht vor. Die Stadt rechnet damit, dass sich die Lage im Tagesverlauf stabilisiert, hält jedoch weitere operative Anpassungen je nach Wetterentwicklung offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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