Die spanische Wetterbehörde Aemet meldet für den 2. November 2026 sehr nasse und örtlich unwetterartige Verhältnisse auf den Kanarischen Inseln. Besonders auf La Palma, El Hierro und La Gomera sind starke bis sehr starke Schauer mit Gewittern möglich, gebietsweise mit kurzer, intensiver Niederschlagsfolge. Die Regierung der Kanarischen Inseln hatte bereits am 1. November Warnstufen für diese drei westlichen Inseln aktualisiert und auf mögliche stündliche Regenmengen von über 30 Millimetern hingewiesen.
Gleichzeitig erwartet Aemet zu Wochenbeginn eine Zunahme der atmosphärischen Instabilität über weiten Teilen Spaniens. Ursache ist der Zustrom kälterer Luft in höheren Schichten. Für den 3. November hält die Behörde die Bildung einer sogenannten DANA – eines von der Umgebung abgeschnittenen Höhentiefs – über dem Norden der Iberischen Halbinsel für möglich. In Verbindung mit feuchter Mittelmeerluft können dann an der Küste von Katalonien und auf den Balearen sehr starke und teils anhaltende Schauer auftreten. Im Kantabrischen Raum rechnet Aemet mit verbreitet schwächeren Regenfällen.
Die Warnungen beziehen sich auf eine dynamische Lage, deren genaue Ausprägung regional stark variieren kann. Aemet und die regionalen Katastrophenschutzbehörden verweisen daher auf rasch ansteigende Pegel in Barrancos, mögliche Überflutungen in städtischen Senken sowie auf kurzfristige Beeinträchtigungen im Verkehr. Auf exponierten Inseln können Störungen der Energieversorgung nicht ausgeschlossen werden. Konkrete Warnstufen veröffentlicht Aemet fortlaufend in seinen amtlichen Hinweisen.
Prognostische Einordnungen: Aussagen zu erwarteten Niederschlagsfeldern, zur Lage eines möglichen Höhentiefs und zur Intensität von Schauern in der Wochenmitte sind modellgestützte Projektionen und keine bestätigten Ereignisse. Ob sich eine DANA etabliert und wo sich Schwerpunkte ausbilden, hängt von der Entwicklung in den kommenden 24 bis 48 Stunden ab. Atlantische Tiefausläufer könnten im weiteren Wochenverlauf zusätzlichen Einfluss gewinnen; Umfang und Timing sind jedoch noch mit Unsicherheiten behaftet.
Die aktuellen Hinweise wurden am 2. November veröffentlicht und decken den unmittelbaren Zeitraum bis zur Wochenmitte ab. Für Reisende und lokale Infrastrukturbetreiber gilt: Entscheidungen sollten auf Basis der jeweils neuesten amtlichen Vorhersagen und Warnungen getroffen werden, da kleinräumige Gewitterlagen kurzfristig eskalieren können.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).