Aktuell

Spezialkräfte für Bergrettung der Guardia Civil trainieren am Picu Urriellu

Am 6. und 9. Oktober führten 31 Angehörige der Bergrettungsgruppen der Guardia Civil Übungstage am Picu Urriellu in den Picos de Europa durch, um Techniken für Einsätze an großen Wänden zu aktualisieren.

Kurzmeldung

Oviedo, 10. Oktober 2026 — In zwei Übungstagen dieser Woche haben 31 Angehörige der Bergrettungsgruppen der Guardia Civil ihre Fähigkeiten für Rettungen an großen Felswänden im Gebiet des Picu Urriellu (Naranjo de Bulnes) in den Picos de Europa vertieft. Die Maßnahmen fanden am 6. und 9. Oktober statt; beteiligt waren Einheiten aus Cangas de Onís und Mieres (Asturien), Potes (Kantabrien), Sabero (Provinz León) sowie Puebla de Trives (Provinz Ourense).

Ziel der Tage war die Aktualisierung von Verfahren für Einsätze in exponiertem Gelände und die Verbesserung der Koordination mit Luftunterstützung. Übungsinhalte waren Hubschrauberübernahmen mit Winde, das Einrichten sicherer Ablage- und Aufnahmepunkte an Steilwänden, das Ein- und Ausschweben von Einsatzkräften sowie Evakuierungen per Seil. Darüber hinaus wurden mögliche Rettungsrouten an den verschiedenen Flanken des Picu Urriellu erkundet und Verfahrensabstimmungen zwischen Cockpit und Bodenkräften geprobt.

Wegen ungünstiger Witterung musste der erste Übungstag von der Felswand auf eine nahegelegene Steinbruchanlage beim Mirador del Fitu verlegt werden. Am zweiten Tag errichteten die Einsatzkräfte ein Führungs- und Sammelzentrum am Mirador Pedro Udaondo in Asiego (Gemeinde Cabrales) und verlegten Teams von dort aus per Hubschrauber zum Übungsgebiet.

Die Guardia Civil und regionale Medien berichteten übereinstimmend über Ablauf, Orte und Teilnehmerzahl; konkrete Einsätze standen nicht an. Solche regelmäßigen Praxiswochen gelten in den Picos de Europa als notwendig, weil das stark frequentierte Kletter- und Wandergebiet wiederholt Rettungen an großen Wänden erfordert und häufig Luftkomponenten einbindet.

Hintergrund: Die beteiligten Einheiten gehören zum Servicio de Montaña der Guardia Civil und sind für technische Rettungen in Hoch- und Mittelgebirgen zuständig, etwa Fels- und Eiseinsätze sowie Suchaktionen und medizinische Erstversorgung unter alpinen Bedingungen. Regelmäßige Trainings dienen der Standardisierung von Verfahren, der Weiterentwicklung spezieller Fertigkeiten und der Verkürzung von Eingriffszeiten mit dem Ziel, die Sicherheit von Einsatzkräften und Bergsportlern zu erhöhen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk