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Spanische Sozialistische Arbeiterpartei und Frente Amplio melden gemeinsame Senatsliste „Senado de Progreso“ an

Die Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) und das Bündnis Frente Amplio haben kurz vor Ablauf der Frist eine gemeinsame landesweite Liste für den Senat unter dem Namen Senado de Progreso registriert. Ausgenommen sind Katalonien und…

Die Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) und das Bündnis Frente Amplio haben am 16. Oktober 2026 kurz vor Ablauf der Frist eine gemeinsame Liste für die Wahlen zum spanischen Senat registriert. Die Liste tritt unter der Bezeichnung „Senado de Progreso“ an und gilt nach Angaben der Parteiführungen landesweit mit Ausnahmen für die Wahlkreise in Katalonien und auf den Kanarischen Inseln; La Gomera wurde als Ausnahme eingegliedert.

Zur gemeinsamen Kandidatur zählen nach offiziellen Mitteilungen neben der PSOE verschiedene linke Parteien und Regionalverbünde, darunter Izquierda Unida, Movimiento Sumar, Más Madrid sowie territoriale Formationen wie Més auf den Balearen und die Plattform Ceuta Ya in Ceuta. Die Unterzeichnenden bezeichnen die Vereinbarung als „historisch“ mit dem Ziel, die Stimmen links der Mitte für die Senatswahl zu bündeln und so die Erfolgschancen gegenüber dem Partido Popular und der Partei Vox zu erhöhen.

Hintergrund ist die derzeitige Mehrheit des Partido Popular im Senat, die aus den Wahlen von 2023 hervorging. Die Initiatoren der gemeinsamen Liste argumentieren, dass das Mehrheitswahlrecht in vielen Provinzen taktische Bündnisse begünstigt und eine einheitliche Liste die Fragmentierung linker Stimmen vermindern könne. Wahlrechtsexperten warnen zugleich, dass regionale Besonderheiten, die Stimmenverteilung vor Ort und die Wahlbeteiligung am 29. November 2026 entscheidend für das Ergebnis sein werden.

In Katalonien und auf den Kanarischen Inseln bestehen eigenständige parteipolitische Konstellationen, weshalb dort keine einheitliche, landesweit identische Liste antritt; die Einschlussregel für La Gomera wurde lokal verhandelt. Ob die gemeinsame Liste „Senado de Progreso“ ausreicht, um dem Partido Popular die absolute Mehrheit in der Cámara Alta zu entziehen, lässt sich erst nach der Auszählung aller Stimmen sicher beurteilen. Bis dahin bleibt der Effekt des Bündnisses eine Frage regionaler Dynamiken und der Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler.

Der Schritt wurde offiziell binnen der gesetzlich vorgeschriebenen Frist angemeldet; die beteiligten Parteien erwarten nun, dass die Gerichtsbarkeit der Junta Electoral die Eintragungen bestätigt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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