Die spanische Wetterbehörde Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) hat am 28. September 2026 für weite Teile des Landes Unwetterwarnungen wegen Regen und Gewitter aktiviert. Nach amtlichen Angaben sind insgesamt zwölf autonome Gemeinschaften betroffen. In Katalonien wurde örtlich die Warnstufe Orange (peligro importante) ausgerufen, weil in kurzer Zeit sehr hohe Niederschlagsmengen möglich sind.
Für Bereiche des Prepirineo sowie des Litoral und Prelitoral der Provinz Barcelona nennt die AEMET stündliche Spitzen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter; über mehrere Stunden sei eine deutlich höhere Akkumulation nicht auszuschließen. Die Warnungen sind je nach Gebiet zeitlich gestaffelt und reichen örtlich bis in den 29. September hinein. Der regionale Dienst Servei Meteorològic de Catalunya (Meteocat) bestätigt die Lage und präzisiert die betroffenen Zonen in Barcelona, Tarragona, Girona und Lleida mit eigenen Zeitfenstern.
Die Behörden verweisen auf typische Begleiterscheinungen kräftiger Gewitterlagen: punktuelle Überflutungen in urbanen Senken, Wasseransammlungen in Unterführungen, Aquaplaning-Risiken sowie Störungen im Straßen- und Schienenverkehr. Die Dirección General de Tráfico (DGT) empfiehlt bei orangen Warnstufen, nicht zwingend erforderliche Fahrten zu verschieben, besonders in der Nacht und in Abschnitten nahe Küsten, Flussläufen oder Hanglagen. Lokal erhöhte Blitzaktivität kann zudem zu zeitweiligen Ausfällen in der Stromversorgung und zu Beeinträchtigungen der Mobilfunknetze führen.
Die Zuschreibungen der erwarteten Intensitäten beruhen auf den offiziellen Warnkarten und Vorhersagen der AEMET sowie den regionalen Hinweisen von Meteocat. Ob und wo die stärksten Niederschläge auftreten, hängt kurzfristig von der Zugbahn konvektiver Zellen und lokaler Verstärkung ab; beide Dienste weisen auf laufende Aktualisierungen ihrer Warnmeldungen hin. Die Einordnung als Starkregen folgt der in Spanien üblichen Schwelle, wonach binnen einer Stunde sehr hohe Mengen fallen können.
Mit dem Wetterumschwung endet die vorausgegangene Hitzephase, die vielerorts den Spätsommer geprägt hatte. Der aktuelle Nachrichtenanlass sind die für den 28. September neu aktivierten Warnstufen und deren Ausweitung auf insgesamt zwölf Gemeinschaften, einschließlich der Anhebung auf Orange in Teilen Kataloniens. Weiterführende regionale Differenzierungen veröffentlichen die AEMET und Meteocat im Tagesverlauf auf ihren amtlichen Kanälen.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).