Wirtschaft

Spanien erzielt Beschäftigungsrekord: 22,44 Millionen Beitragszahler im September

Die Sozialversicherung meldet für September 92.327 zusätzliche Beitragszahler auf nun 22.437.553 – getrieben vor allem durch die Regularisierung von Migrantinnen und Migranten. Zugleich stieg die Zahl der beim SEPE registrierten Arbeitslosen um 23.587.

Spanien hat im September einen neuen Beschäftigungsrekord erreicht. Die Sozialversicherung (Seguridad Social) verzeichnete gegenüber August 92.327 zusätzliche Beitragszahler und damit insgesamt 22.437.553 Beschäftigte. Das gab das Ministerium für Inklusion, Sozialversicherung und Migration am 2. Oktober 2026 bekannt. Es handelt sich um den höchsten jemals gemessenen Zuwachs in einem September. Nach Angaben der Behörden ist der Anstieg maßgeblich auf die seit April laufende außerordentliche Regularisierung von Migrantinnen und Migranten zurückzuführen.

Die Zunahme entspricht saisonunbereinigt einem Plus von 0,41 Prozent. Rund neun von zehn der neuen Einträge entfallen auf ausländische Beschäftigte; der Bestand ausländischer Beitragszahler wuchs im Monatsvergleich um 84.220. Damit fließen Beschäftigungsverhältnisse, die zuvor häufig im informellen Bereich lagen, in die offizielle Statistik ein.

Parallel stieg die Zahl der beim öffentlichen Arbeitsvermittler SEPE gemeldeten Arbeitslosen im September um 23.587 auf 2.379.505. Trotz des monatlichen Anstiegs liegt das Niveau für einen September so niedrig wie seit 2007 nicht mehr. Behörden führen den gleichzeitigen Anstieg der Arbeitslosenzahl vor allem darauf zurück, dass viele Menschen im Zuge der Regularisierung zunächst als arbeitssuchend ohne vorherige Beschäftigung registriert werden, ehe sie eine Stelle antreten.

Nach Branchen fällt die Entwicklung uneinheitlich aus. Deutlich zulegte der Bildungssektor, wo zum Schuljahresbeginn Lehr- und Betreuungspersonal sowie Verwaltungskräfte in großer Zahl zurückkehren. Verwaltungstätigkeiten und professionelle Dienstleistungen trugen ebenfalls zum Plus bei. Diese Muster sind für den Monat September typisch, wurden in diesem Jahr aber durch die Regularisierung verstärkt.

Ökonomisch wirkt die Entwicklung doppelt: Kurzfristig steigen sowohl die Zahl der Beitragszahler als auch – statistisch bedingt – die Zahl der registrierten Arbeitslosen. Mittel- bis langfristig erhöht die erweiterte Beitragsbasis die Einnahmen der Sozialversicherung und verbessert die Datengrundlage für den Arbeitsmarkt. Politisch und administrativ stellt die Umsetzung der Regularisierung Regierung, Verwaltungen und Unternehmen vor operative Aufgaben bei Registrierung, Qualifizierung und Vermittlung.

Die genannten Zahlen stammen aus den am 2. Oktober 2026 veröffentlichten Mitteilungen des Ministeriums für Inklusion, Sozialversicherung und Migration zur Entwicklung der Seguridad Social sowie den SEPE-Daten der Regierung.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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