Kanaren

Schnee am Teide: Gipfelzugang gesperrt

Schnee und kräftiger Regen haben den Nationalpark Teide getroffen; der Gipfelzugang ist gesperrt, Behörden warnen auf Tenerife und La Palma.

Erste Schneefälle der Saison haben den Aufstieg zum Pico del Teide auf Tenerife vorübergehend gestoppt. Die Parkverwaltung schloss am Sonntag den Gipfelzugang im Nationalpark Teide aus Sicherheitsgründen. Erlaubt sind Ausnahmen nur für Bergsteiger mit wintertauglicher Ausrüstung und der erforderlichen Genehmigung für den Telesforo-Bravo-Pfad.

Die Schneedecke legte sich über Bereiche rund um den Pico del Teide und das Refugio de Altavista. Parallel dazu sorgte eine durchziehende Tiefdruckzone auf Tenerife und La Palma für teils heftige Regenfälle. Die staatliche Wetteragentur AEMET warnte vor intensiven Niederschlägen, örtlich mit Raten um 30 Millimeter pro Stunde, insbesondere in Hochlagen sowie an exponierten Westhängen auf La Palma und im Großraum von Santa Cruz de Tenerife und La Laguna. Die Regierung der Kanaren rief für beide Inseln eine Regenwarnung aus und appellierte, Fahrten in die Berge möglichst zu vermeiden.

Touristische und sportliche Aktivitäten am Teide sind durch das Wetter deutlich eingeschränkt. Der reguläre, genehmigungspflichtige Gipfelzugang bleibt bis auf Weiteres aufgehoben. Der Betrieb der Seilbahn Teleférico wird laufend nach Lage entschieden; kurzfristige Einstellungen sind bei starkem Wind, Vereisung oder Gewittern üblich. Auch mögliche temporäre Straßensperren im Umfeld des Nationalparks werden von den zuständigen Stellen situationsabhängig verfügt.

Die Kanarischen Inseln sind für mildes Klima bekannt, erreichen in den Hochlagen jedoch alpine Bedingungen. Kühle Luftmassen aus dem Nordatlantik können bereits im Spätherbst für Schnee in über 3.000 Metern Höhe sorgen. Der aktuelle Wintereinbruch markiert den ersten nennenswerten Schneefall dieses Herbstes am Teide. Behörden und Wetterdienst raten, Warnmeldungen zu beachten und Touren in der Höhe nur mit passender Ausrüstung und Erfahrung zu unternehmen. Aussagen zur Dauer der Sperrung hängen von der weiteren Wetterentwicklung ab und werden von Parkverwaltung und Einsatzkräften fortlaufend aktualisiert.

Nach Angaben der Einsatzdienste stand der Fokus am Sonntag auf den hoch gelegenen Zonen und den am stärksten niederschlagsgefährdeten Gebieten. Während die Schneefälle vor allem den Gipfelbereich betreffen, können in tieferen Lagen Starkregen, stürmische Böen und Sichtbehinderungen den Verkehr beeinträchtigen. Besucher des Nationalparks Teide sollen sich vor einer Anfahrt über den aktuellen Zustand von Wegen und Anlagen informieren und Absperrungen strikt respektieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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